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Nachricht vom 04.02.2015    

Bätzing-Lichtenthäler: Beide Krankenhausstandorte sicher

Die Frage nach dem in der Öffentlichkeit diskutierten Neubau eines Krankenhauses für die Standorte Hachenburg und Altenkirchen stellt sich für die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin zurzeit nicht. Aufgrund unseres Berichtes vom 3. Februar gab es jetzt doch noch eine deutliche Erklärung der Ministerin.

Die Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler erklärt klar, dass beide Krankenhausstandorte Altenkirchen und Hachenburg sicher sind. Foto: Wolfgang Tischler

Altenkirchen/Hachenburg. „Nun zählt vor allem, dass die jetzigen Standorte Sicherheit bekommen. Dies ist für die Menschen in der Region, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig. Hachenburg und Altenkirchen schließen sich nicht aus, sondern müssen beide erhalten werden“, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

„Daher habe ich seit Dezember konstruktive Gespräche mit dem Krankenhausträger, mit den Verantwortlichen vor Ort sowie mit den örtlichen Abgeordneten aller Fraktionen im rheinland-pfälzischen Landtag geführt. Insbesondere den Abgeordneten Dr. Peter Enders, Hendrik Hering, Ralf Seekatz, Anna Neuhof, Michael Wäschenbach und Thorsten Wehner möchte ich für die konsensorientierte Zusammenarbeit im Interesse der Menschen vor Ort meinen besonderen Dank aussprechen.“

In den Gesprächen herrschte Einigkeit darin, dass der vom Träger beabsichtigte weitere Ausbau der medizinischen Angebote die Versorgung der Bevölkerung sichern und weiter verbessern wird. Dies ist für die Zukunftsplanung der Krankenhausstandorte wichtig.



In den Gesprächen mit der DRK-Trägergesellschaft war man sich einig, dass beide Krankenhausstandorte weiterbetrieben werden sollen und das Leistungsangebot kurzfristig verbessert wird. Aufgrund der demografischen Entwicklung nehmen Herzkreislauferkrankungen zu und der Bedarf an altersmedizinischer Behandlung wächst. Deshalb sind beispielsweise zusätzliche Angebote in der kardiologischen Versorgung und der Geriatrie vorgesehen. Auf die Belegung werde es sich außerdem vermutlich positiv auswirken, dass die vakante Stelle des Chefarztes der Inneren in Altenkirchen zum 1. Januar besetzt wurde.


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