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Nachricht vom 19.12.2014    

Sicher durch die kalte Jahreszeit zu Hause und auf Reisen

Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz appelliert an gute und umfassende Vorbereitungen sowie umsichtiges reagieren in der kalten Jahreszeit zu Hause und auf Reisen.

Symbolfoto

Region. Überfrierende Nässe, geschlossene Schneedecke, eiskalter Wind: Witterungsbedingt lauern im Winter viele Gefahren. „Nicht nur bei Reisen mit dem eigenen Fahrzeug gilt es, sich umfassend vorzubereiten und umsichtig zu reagieren“, erklärt Andrè Luipold, Vizepräsident des Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz. Bereits zu Hause sollte man sich entsprechend der Gegebenheiten rüsten.

Die deutschen Feuerwehren geben einige Tipps zur Sicherheit zu Hause und auf Reisen: Heizkörper sollten nie ganz abgedreht werden. Beim Heizen mit offenem Feuer (etwa in einem Kamin) sollte auf den korrekten Abzug der Gase geachtet werden. Die Weihnachtsbeleuchtung sollte ausgeschaltet werden, wenn niemand zu Hause ist. Diese sollte ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht. Beim Schneeschieben sollte darauf geachtet werden, dass Hydranten nicht unter Eis und Schnee eingeschlossen werden. Rot-weiße Schilder an Laternen oder Zäunen weisen auf den genauen Standort hin. Fahrzeuge sollten überprüft werden, damit man nicht durch vermeidbare Schäden unterwegs liegen bleiben. Vor allem angemessene Winterbereifung ist wichtig!



Vor der Abfahrt ist es ratsam zu tanken – so wird man vor allem bei längeren Reisen nicht mit fast leerem Tank durch einen Stau und den damit einhergehenden Kraftstoffverbrauch etwa für die Heizung überrascht. Mit warmer Kleidung und einer Decke im Fahrzeug kann man sich vor Kälte bei längeren Staus schützen. An Lebensmittel für den Notfall (Schokolade, heißer Tee, Babynahrung) sollte ebenfalls gedacht werden, um auch längere Stauzeiten überbrücken zu können.
Im Stau sollte man eine Rettungsgasse bilden, damit die Rettungskräfte schneller an den Unfallort kommen und umgehend Hilfe leisten können. Häufig treffen Rettungsfahrzeuge (Feuerwehr, Rettungsdienst) zeitversetzt ein.

An einer Unfallstelle ist die Eigensicherung wichtig – die vorgeschriebenen Warnwesten und Warndreiecke sowie Leuchten sollten genutzt werden! Wenn bei Unfällen der Einsatz der Feuerwehr notwendig ist, kann man diese über den kostenfreien Notruf 112 alarmieren. Dieser ist europaweit gültig.


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