Werbung

Nachricht vom 16.12.2014    

Zuviel gezahlte Rundfunkgebühren bis 31.Dezember zurückfordern

Die HwK Koblenz informiert darüber, dass in Einzelfällen Betriebe zu hohe Rundfunkgebühren bezahlt haben und diese müssen die zu viel gezahlten Beiträge selbständig bis zum 31. Dezember zurückfordern.

Region. Zum 1. Januar 2013 wurde das System der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von dem bis dahin geltenden gerätebezogenen Gebührensystem hin zu einem geräteunabhängigen Beitragssystem geändert. Bezugspunkt für die Bemessung der Rundfunkbeiträge ist nun nicht mehr die Zahl der Rundfunkempfangsgeräte, sondern die Zahl der Betriebsstätten, der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und der betrieblich genutzten Fahrzeuge.

In den vergangenen zwei Jahren wurden Unternehmen, die bereits als Gebührenzahler bei der GEZ registriert sind, angeschrieben und um Aktualisierung und Umstellung ihrer Angaben auf das neue Beitragssystem gebeten. Nach geltendem Recht besteht eine Pflicht der Unternehmen, die Fragen zu beantworten bzw. die Pflicht, eine beitragspflichtige Betriebsstätte selbständig zu melden. Verstöße gegen diese Meldepflichten können als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.

Die zum Jahresende ablaufende Frist gilt nur für Betriebe, die noch nach den alten Regelungen ihre Rundfunkbeiträge entrichtet haben, da sie die konkreten Meldungen zur Anzahl der Beschäftigten, Anzahl der Fahrzeuge und Anzahl der Filialen bisher noch nicht abgegeben haben. Diese Einordnung mit der alten Rundfunkgebühr kann jedoch zur Zahlung von zu hohen Beiträgen führen, da es Konstellationen gibt, dass ein Unternehmer nach der gesetzlichen Neuregelung weniger als zuvor zahlen muss. So können Betriebe mit bis acht Beschäftigten von einer überhöhten Zahlung betroffen sein, die vor 2013 mindestens zwei Radios oder Autoradios angemeldet hatten. Auch Betriebe, die sich innerhalb einer bereits anderweitig beitragspflichtigen Wohnung oder Büro/Werkgemeinschaft befinden, können zu viel Beitrag gezahlt haben.



Soweit Unternehmen davon betroffen sind, müssen sie eventuell zu viel gezahlte Rundfunkbeiträge selbst zurückfordern. Die Verjährungsfrist für den Rückforderungsanspruch ist der 31.12.2014. Bis zu diesem Zeitpunkt kann die Rückerstattung beim „ARD ZDF Deutschlandradio", Beitragsservice, in 50656 Köln geltend gemacht werden. Gleichzeitig hat eine Meldung der beitragsrelevanten Daten zu erfolgen.


Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Bloggerwandern im Westerwald: Eine Reise durch Erd- und Industriegeschichte

Outdoorblogger und Social-Media-Akteure erkundeten den Westerwald im Rahmen des 13. Bloggerwanderns Rheinland-Pfalz. ...

Traditionelles ökumenisches Gemeindefest in Hachenburg zieht viele Besucher an

Das ökumenische Kirchenfest der katholischen Pfarrei Hachenburg und der evangelischen Gemeinde Hachenburger ...

Wanderung zu Alpakas in Lautzenbrücken und Entdeckungstour im Basaltpark

Am 19. und 20. September 2026 stehen in Bad Marienberg zwei geführte Wanderungen an: Eine Tour mit tierischem ...

Sperrung des St. Barbara-Tunnels in Betzdorf am Wochenende

Am kommenden Wochenende. 12. und 13. September 2026. wird der St. Barbara-Tunnel in Betzdorf für notwendige ...

Letzte Hilfe: Schulung für Pflegepersonal im Umgang mit Sterben und Trauer

Im Haus Tannenhof in Stein-Wingert ein "Letzte Hilfe"-Kurs statt, organisiert vom Hospizverein Altenkirchen. ...

Gottesdienst bietet Trost nach Trennung

Eine Trennung bringt oft viele Fragen und Emotionen mit sich. Die Evangelische Christusgemeinde Sayn-Wied ...

Weitere Artikel


Über Wiese gegen Baum gerast - Fahrer schwer verletzt

Am Mittwoch, den 17. Dezember, gegen 9.30 Uhr ereignete sich auf der Landesstraße 325, Ortslage Görgeshausen, ...

Maskierter Täter überfiel Westerwald Bank in Raubach

(UPDATE 1) Am Mittwoch, 17. Dezember, gegen 12.20 Uhr wurde von einem maskierten männlichen Täter die ...

Truppenübungsplatz Stegskopf wird Nationales Naturerbe

Der ehemalige Truppenübungsplatz Stegskopf wird Nationales Naturerbe (NNE), daran gibt es kaum noch Zweifel. ...

Ein besonderer Hachenburger Weihnachtsbaum

Ein Weihnachtsbaum der anderen Art schmückt dieses Jahr den Hof der Westerwald-Brauerei. Ganze 488 leere ...

700 Jahre Hachenburg - Ein Fest für alle Bürger

Ein Jahr vollgepackt mit abwechslungsreichen Veranstaltungen, interessanten Ausstellungen und spektakulären ...

Stadtrat Hachenburg beschloss Haushalt 2015

Hauptthema der letzten Hachenburger Stadtratssitzung war die Beratung und Beschlussfassung des Haushaltes ...

Werbung