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Nachricht vom 09.12.2014    

Kreis soll mit Ausbau von Ortsdurchfahrten Dorfentwicklung fördern

Nach dem Willen von CDU, FWG und FDP soll der Westerwaldkreis im Rahmen seiner zukünftigen Kreisstraßenbauprogramme den Schwerpunkt auf den Ausbau und die Erneuerung von Ortsdurchfahrten in kreisangehörigen Gemeinden setzen.

Symbolfoto: WW-Kurier.de

Westerwaldkreis. Der Ausbau und die Erneuerung von Ortsdurchfahrten, so die Fraktionsvorsitzenden Dr. Stephan Krempel (CDU), Klaus Müller (FWG) und Klaus Koch (FDP), sind in besonderem Maße geeignet, Impulse für die Belebung der örtlichen Kerne zu setzen und weitere öffentliche und private Investitionen zu fördern. Insofern sollen Reihenfolge und Ausführung mit den anderen kommunalen Trägern abgestimmt werden.

Nach Auffassung der Fraktionen soll der Kreistag im Rahmen der Haushaltsberatungen diese politische Zielsetzung bekräftigen. Ein Schwerpunkt der Investitionstätigkeit des Kreises liegt seit vielen Jahren im Bau und Ausbau von Kreisstraßen. Trotz intensiver Anstrengungen seien natürlich nicht alle gewünschten Projekte im gleichen zeitlichen Rahmen umsetzbar, so dass es einer Priorisierung seitens der politischen Gremien bedarf.

Die Fraktionen von CDU, FWG und FDP vertreten die Auffassung, dass zukünftig insbesondere der Ausbau von Ortsdurchfahrten als Schwerpunkt gefördert werden soll. CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel erinnert an die vielfältigen Bemühungen der Kommunen die Dorfkerne zu stärken und das Zusammenleben in der Mitte der Dörfer attraktiv zu erhalten. Dr. Krempel erwartet durch den Ausbau der Ortsdurchfahrten eine Signalwirkung, da derartige Maßnahmen nachhaltig zu einem attraktiven Ortsbild beitragen. Eine Belebung der dörflichen Strukturen gerade in kleineren Gemeinden sei damit ebenfalls verbunden.



FDP-Fraktionsvorsitzender Klaus Koch verweist darauf, dass mit den Baumaßnahmen erfahrungsgemäß weitere öffentliche und private Investitionen ausgelöst werden. Diese Impulse seien in Zeiten des demografischen Wandels eine wichtige Aufgabenstellung kommunaler Politik.

Nach Einschätzung des FWG-Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeister Klaus Müller führen diese Gemeinschaftsvorhaben von Kreis, Verbands- und Ortsgemeinden aber auch zu Einsparungen bei den notwendigen Baumaßnahmen und erhöhen die Akzeptanz der Bevölkerung im Hinblick auf die verbundenen vorübergehenden Beeinträchtigungen.

Abschließend stellen die Fraktionen von CDU, FWG und FDP fest: „Auch wenn der Ausbau einer freien Strecke in aller Regel planungstechnisch einfacher zu verwirklichen ist, soll seitens des Kreises auch bei den beteiligten Planungsbehörden der zukünftige Schwerpunkt im Rahmen der Ortsdurchfahrten deutlich gemacht werden. In Abstimmung mit den übrigen beteiligten öffentlichen Trägern soll insofern frühzeitig die Notwendigkeit von parallelen Bauvorhaben und vorbereitender Grundstücksfragen abgestimmt werden, um in den nächsten Jahren regelmäßig den Ausbau von Ortsdurchfahrten im Kreisstraßen-Programm berücksichtigen zu können.“


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