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Nachricht vom 27.10.2014    

Seminar zur Hundefütterung: Wieviel Wolf steckt noch im Hund?

Ist "Biologisch artgerechte Rohfütterung" das richtige für meinen Hund? Diese Frage können Tierärzte nicht pauschal beantworten, denn das sogenannte "Barfen", das die natürliche Ernährung eines jagenden Wolfs nachahmen soll, ist eine Kunst für sich. Ein Vortrag im Alten Bahnhof Puderbach soll Hundehaltern Orientierung bringen.

Wieviel Wolf steckt noch im Hund? Ein Seminar zum "Barfen" soll Hundehaltern Antworten bringen. Foto: Privat

Puderbach. Unter Hundehaltern und -trainern wird immer mehr die Fütterung durch "Barfen" diskutiert, das ist die "Biologisch artgerechte Rohfütterung“, die versucht, die natürlichen Ernährungsweisen des jagenden Wolfs nachzuahmen. Alle Hundehalter sind daran interessiert, ihrem Vierbeiner ein möglichst gesundes und artgerechtes Futter anzubieten. Doch jeder Hund ist anders: Jede Rasse wächst und reift unterschiedlich lang, und je nach Lebensalter und Gesundheitszustand wandeln sich die Bedürfnisse des Tieres. Die an Tierärzte gerichteten Fragen können nicht pauschal beantwortet werden. Vielmehr ist die Hundefütterung mit selbst zusammengestellten Rationen eine Kunst, die fundierte Kenntnisse erfordert.



Aus diesem Grund haben fünf Tierarztpraxen und -kliniken aus dem Westerwald eine Expertin für Tierernährung, Dr. Nicola Köber von der Ludwigs-Maximilian-Universität in München, für eine Vortragsveranstaltung eingeladen. Die Veranstaltung trägt das Motto “Natürliche Hundefütterung - wieviel Wolf steckt noch im Hund?” und findet am Samstag, 1. November 2014, um 18 Uhr im Alten Bahnhof in Puderbach statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist erwünscht über die Tierklinik Kaisereiche in Puderbach oder die Praxen in Dierdorf, Wirges, Selters, Flammersfeld-Rott und Neustadt.


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