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Nachricht vom 27.10.2014    

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Zwischen dem Haus nach gesetzlichen Anforderungen und den sparsamsten Passiv- oder Plusenergiehäusern gibt es eine Vielfalt von Effizienzhäusern jeder Geschmacksrichtung. Zu einem kostenlosen Beratungsgespräch im Westerwaldkreis lädt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ein.

Effizienz- und Passivhäuser brauchen nur ein Bruchteil der Energie eines normalen Neubaus. Foto: IG Passivhaus / Architekturbüro Team 3

Westerwaldkreis. In der Zeitrechnung des energiesparenden Bauens schreiben wir das Jahr der Energieeinsparverordnung 2014. Das ist jedoch bereits ein gesetzlicher Mindeststandard von gestern, da die Anforderungen an Neubauten, die seit 2009 gelten, bis Ende 2015 nicht verschärft werden. Heute können jedoch schon Häuser gebaut werden, die nur halb soviel Energie für Heizung und Warmwasser benötigen.

Zwischen dem Haus nach gesetzlichen Anforderungen und den sparsamsten Passiv- oder Plusenergiehäusern gibt es eine Vielfalt von Effizienzhäusern jeder Geschmacksrichtung. Im Schnitt kommt so ein Effizienzhaus im Jahr mit umgerechnet weniger als sechs Litern Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche aus.
Durchschnittliche Neubauten, die nur den Mindeststandard einhalten, benötigen dagegen bis zu zehn Liter Heizöl. Erreicht wird das mit einer kompakten Bauform, einer sehr guten Wärmedämmung, einer dichten Gebäudehülle und einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Oberstes Bauherrengebot: Überwachen Sie die saubere Ausführung, denn Undichtheiten, Fehler bei der Installation oder Durchbrüche der Dämmschicht machen die Effizienz des Hauses wieder zunichte.

Im Vergleich zum gesetzlichen Mindeststandard verursacht das „KfW-Effizienzhaus 70“ etwa fünf Prozent mehr Baukosten. Bei den mittelfristig zu erwartenden Steigerungen der Öl- und Gaspreise macht sich dieser Mehraufwand im Laufe der Jahre wieder bezahlt. Dann, wenn im Alter möglicherweise das Geld knapp und der Energiepreis hoch ist, kann sich das Energieeffizienzhaus als Segen erweisen. Mit dem Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz können Sie Ihre Pläne im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches nach vorheriger Anmeldung besprechen.




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Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Sprechstunden der Energieberater finden wie folgt statt:

•In Montabaur am Donnerstag, den 13. November von 14.15 - 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 301, Konrad-Adenauer-Platz 8. Voranmeldung unter 02602/126-199 oder –0.

•In Höhr-Grenzhausen am Mittwoch, den 19. November von 15 – 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Rathausstraße 48. Voranmeldung unter 02624/104 215.

•In Hachenburg am Donnerstag, den 13. November von 13.45 - 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11, Voranmeldung unter 02662/801-102.

•In Rennerod am Donnerstag, den 20. November von 16 bis 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Hauptstraße 55. Voranmeldung unter 02664/506 740.

•In Westerburg am Donnerstag, den 13. November von 16 – 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 13/2, Neumarkt 1, Voranmeldung unter 02663/2910.


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