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Nachricht vom 26.08.2014    

Kulturprogramm für Hüttenhaus Theater Herdorf vorgestellt

Kabarett, Klassikkonzerte, Theater, Oper und mehr - das Herbst/Winterprogramm im Hüttenhaus Theater Herdorf bietet eine niveauvolle Auswahl. Da ist für Jung und Alt etwas dabei. Der Kulturring und die Kulturfreunde Herdorf sowie Bürgermeister Uwe Erner stellten das neue Spielprogramm der Öffentlichkeit vor und wünschen den Veranstaltungen viele Besucher.

Gemeinsam stellten Erni Schlosser und Christine Lück (vorne) mit Bürgermeister Uwe Erner und Johannes Schmidt (2. Reihe) das anstehende Kulturprogramm für das Hüttenhaus vor. Foto: anna

Herdorf. Jochen Busse, Katja Ebstein und Felix Frenken, sowie Cellist David Geringas und junge Künstler mit Herdorfer Wurzeln, sie und noch viele mehr werden in der kommenden Herbst/Wintersaison im Hüttenhaus Theater das kulturelle Programm mit gestalten.

Der Kulturring Herdorf, sowie der Kreis der Kulturfreunde Herdorf stellten gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Erner die anstehenden Aufführungen vor. Der Rathauschef sprach dabei zuerst den Sponsoren seinen herzlichsten Dank aus, ohne die ein derartig hochwertiges Kulturprogramm nicht zu stemmen wäre. Seitens der Stadt könne man sich diesbezüglich glücklich schätzen, dass sowohl das Land Rheinland-Pfalz als auch zahlreiche Sponsoren aus der Wirtschaft hier vor Ort Unterstützung leisteten. Lob und Dank richtete Erner zudem an die beiden Kulturvereine der Kommune, die mit viel Engagement und Idealismus immer wieder aufs Neue für niveauvolle Unterhaltung im Hüttenhaus sorgten.

Traditionell starte man in die neue Saison immer mit dem Kulturherbst, begann Christine Lück, die Vorsitzende vom Kulturring ihre Programmvorstellung. Den Auftakt machen wie immer ein Schülertheater, diesmal die Bremer Stadtmusikanten, welche am Freitag, den 26. September um 9 Uhr und um 11 Uhr vormittags aufgeführt werden. Am Tag darauf gibt es „La Traviata“ für alle Opernfreunde, ab 20 Uhr. Ein hintergründig, humorvoller Abend verspricht der 15. November mit Jochen Busse zu werden.

Das eigentliche Programm des Kulturrings startet Montag, den 13. Oktober mit der Komödie „Ziemlich beste Freunde“ mit Timothy Peachs und Felix Frenken. Lück geht davon aus, dass dann volles Haus vermeldet werden kann. Mit dem Schwarzen Theater „Der kleine Prinz“ am 14. Dezember möchte der Kulturring auch das junge Publikum ansprechen. Eher ernste Unterhaltung verspricht das Schauspiel „The King`s Speech“ mit Götz Otto am 14. Januar und Spannung kommt ganz bestimmt am 26. Februar auf, wenn Scherlock Holmes Jack the Ripper jagt.
Katja Ebstein gibt Dienstag den 17. März ihr Debüt in Herdorf mit „Sister Class“ und Freitag, den 17. April endet das Programm des Kulturrings mit einem weiteren Kabarettabend, diesmal mit Uli Masuth und seinem Motto: „Und jetzt die gute Nachricht“.

Erni Schlosser vertrat bei der Vorstellung den Vereinsvorsitzenden Norbert Buschmann und stellte das klassische Musikprogramm vor. Der Kreis der Kulturfreunde beginnt seinen Part am Nikolausabend mit Barockmusik zum Advent, von der Villa Musica. Auch ein Kinderkonzert ist wieder vorgesehen, Sonntag, den 8. März um 16 Uhr kommen „Das Alphorn Theo, der kluge Klaus und Santa Fee“ ins Hüttenhaus und bieten Unterhaltsames für Groß und Klein.

Unter dem Titel „Herdorfer Classic“ werden junge Musikerinnen und Musiker mit Herdorfer Wurzeln ihr Können vor heimischem Publikum unter Beweis stellen. Johannes Nies (Klavier), Christine Rauh (Cello), Sascha Stinner (Soloklarinette) und Helen Adler (Geige) präsentieren am 26. April ein selbst zusammen gestelltes Programm. Mit David Geringas kommt am Sonntag, den 30. Mai einer der großen Cellisten der Gegenwart nach Herdorf. Gemeinsam mit Stipendiaten der Villa Musica spielt er Tschaikowsky, sowie Kompositionen von Anton Arensky und Walter Braunfels. Den Schlusspunkt im hochkarätigen Musikprogramm setzt das Schumann Quartett mit den Brüdern Erik, Ken, und Mark Schumann, sowie Lijsa Randalu am 26. Juni 2015.
„So was tolles hatten wir noch nicht“, schloss Erni Schlosser seine Ausführungen und ergänzte zugleich, dass er diesen Satz jedes Jahr wiederhole und er trotzdem wahr sei. Schlosser resümierte, dass der Kreis der Kulturfreunde durchschnittlich etwa 80 Besucher bei seinen Kammerorchestern zähle, eine Zahl mit der man zufrieden, die aber durchaus noch ausbaufähig sei.

Christine Lück und Johannes Schmidt gaben an mit der Besucherresonanz der vergangenen Saison durchaus zufrieden zu sein. Ein Rückgang wäre leider bei den Abonnenten zu verbuchen, von denen der Kulturring noch 180 zählt. Der freie Verkauf an Theaterkarten befinde sich auf einem guten Niveau, so dass man im vergangenen Jahr plus/minus Null die Saison abgeschlossen habe. Erstmals wurde die neue Programmbroschüre mit einer Auflage von 13.000 Heften gedruckt. Davon gehen allein 10.000 per Post an alle Haushalte der Stadt Herdorf, sowie der Orte Dermbach, Sassenroth, und nach Neunkirchen.

Karten für alle Vorstellungen können sowohl an der Abendkasse, wie auch auf der Stadtverwaltung erworben werden. Für die Zukunft ist aber auch geplant, die Möglichkeit der Online Buchung einzuführen. Im 60. Jahr des Bestehens vom Kulturring Herdorf wurde zudem eine kleine Broschüre mit Rückblick – Einblick – Ausblick erstellt, die ebenfalls kostenlos an alle Haushalte verteilt wird. (anna)


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