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Nachricht vom 15.08.2014    

Drei schwere Unfälle bei Regen auf den Autobahnen

Auf der A3 hat es am Donnerstagabend (14.8.) innerhalb kurzer Zeit dreimal gekracht. Jedes Mal war die durch Regen sehr nasse Straße mit unfallverursachend – und die nicht angepasste Fahrweise beziehungsweise Geschwindigkeit der Autofahrer.

Der Wagen des Fahrers aus dem Ortenaukreis war nach dem Unfall auf der A3 bei Oberhaid nicht mehr fahrbar. Foto: Autobahnpolizei Montabaur

Region. Um 18.40 Uhr befuhr ein Autofahrer aus dem Landkreis Böblingen mit seinem Volkswagen bei Regen den linken Fahrstreifen der A3 Richtung Frankfurt. In der Nähe von Oberhaid kam der Mann mit seinem Wagen beim Überholen eines Fahrzeugs aus dem Ortenaukreis auf der mittleren Fahrspur infolge nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern.

Zunächst kollidierte der Wagen des Fahrers aus Böblingen mit der Mittelschutzplanke, von dort wurde das Fahrzeug abgewiesen und stieß mit dem überholten Fahrzeug aus dem Ortenaukreis zusammen. Der Fahrer dieses Fahrzeuges verlor die Kontrolle über seinen Wagen, kollidierte mit der rechten Schutzplanke, wurde von dort abgewiesen und blieb quer zur Fahrtrichtung erheblich beschädigt zwischen dem mittleren und dem rechten Fahrstreifen liegen. Der Unfallverursacher konnte sein Fahrzeug noch auf den Standstreifen lenken.

Bei diesem Unfall wurden zwei Personen schwer und zwei Personen leicht verletzt. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Der mittlere und der rechte Fahrstreifen mussten kurzfristig gesperrt werden.

Weitere Unfälle infolge nicht angepasster Geschwindigkeit bei starkem Regen ereigneten sich um 19.05 und um 19.15 Uhr.



Ebenfalls in der Gemarkung Oberhaid auf der A3 – diesmal in Fahrtrichtung Köln - befuhr ein Mann aus Duisburg den linken Fahrstreifen. Infolge nicht angepasster Geschwindigkeit bei starkem Regen kam er ins Schleudern und touchierte dabei das Fahrzeug einer Autofahrerin aus Köln, die den rechten Fahrstreifen befuhr. Der Unfallverursacher kollidierte noch mit der rechtsseitigen Betongleitwand und kam dann quer auf dem Standstreifen zum Stehen.

Dieser Fahrzeugführer blieb unverletzt. Die Autofahrerin aus Köln kam durch die Berührung mit dem Unfallverursacher ebenfalls ins Schleudern und prallte gegen die rechtsseitige Betongleitwand. Hierbei wurde die Frau leicht verletzt.

Um 19.15 Uhr befuhr ein Autofahrer aus dem Rhein-Sieg-Kreis - von der A 61 kommend - bei starkem Regen den Zubringer zur A 48 in Fahrtrichtung Koblenz. Infolge nicht angepasster Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn kam er mit seinem Fahrzeug ins Schleudern, kollidierte mit der rechten Schutzplanke und blieb auf dem Beschleunigungsstreifen nicht mehr fahrbereit beschädigt liegen. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.


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