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Nachricht vom 10.08.2014    

Fast schon eine Weihnachtsgeschichte

Manchmal hört man von Menschen, die - ohne einen Gedanken an ihren eigenen Vorteil zu verschwenden - bereit sind, sich für andere in Notlagen einzusetzen. So jemanden gibt es auf einer Tankstelle in Oberhonnefeld-Gierend.

Geht's hier nach Duisburg? Erst die Hilfsbereitschaft eines Tankstellenkassierers brachte einen 48-jährigen Mann an sein ersehntes Ziel. Symbolfoto: Kuriere

Am Freitagabend (8.8.) wurde der Polizeiinspektion Straßenhaus ein Opel Astra gemeldet, der auf der B 256 ein merkwürdiges Fahrverhalten zeigte. Der – wie sich später herausstellte 48 Jahre alte Fahrer - hatte mehrere Male auf der Straße angehalten und einen nachfolgenden Autofahrer nach dem Weg gefragt.

Dieser Autofahrer erkannte schnell, dass es dem Opel-Fahrer gesundheitlich nicht gut ging. Er leitete ihn zu der nahegelegenen Tankstelle. Die Polizei wurde hinzugerufen und stellte fest, dass der Mann dringend ins Krankenhaus musste.

Vom Deutschen Roten Kreuz wurde der Opel-Fahrer in ein Neuwieder Krankenhaus eingeliefert. Das Krankenhaus konnte er aber schon am Samstagmorgen wieder verlassen. Leider untersagte die Polizei ihm die Weiterfahrt, da er nur im Besitz eines Führerscheins für Automatikfahrzeuge war. Der Opel hatte jedoch ein Schaltgetriebe.




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Der 48-jährige Opel-Fahrer musste aber dringend nach Duisburg. Dem 21-jährigen Kassierer der Tankstelle tat der Mann leid. Er erklärte sich bereit, den Herrn nach Arbeitsschluss mit dessen Auto zu seinem Wunschziel zu fahren. Zurück fuhr der Kassierer mit der Bahn. Die Fahrkarte spendierte ihm der Opel-Fahrer. Eine Geschichte, die das Leben schrieb und die irgendwie auch gut in die Weihnachtszeit gepasst hätte. Holger Kern


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