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Nachricht vom 29.07.2014    

Förderprämien für Agrarumweltmaßnahmen

Ministerium stellt Gelder für umweltschonende Flächenbewirtschaftung zur Verfügung. Stichtag: 1. September, PAULa-Berater informieren am Mittwoch, den 13. August, ab 19 Uhr in der Gemeindehalle Waigandshain.

Symbolfoto WW-Kurier

Westerwaldkreis. Förderprämien für Agrarumweltmaßnahmen mit fünf-jährigem Verpflichtungszeitraum ab 1.1.2015 können noch bis zum 1. September 2014 bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises beantragt werden.
Danach werden vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten mehrere Förderprogramme zur umweltschonenden Bewirtschaftung und zum Vertragsnaturschutz angeboten. Dazu gehören der ökologische Landbau und die umweltschonende Grünlandbewirtschaftung jeweils im Gesamtunternehmen, Vielfältige Kulturen im Ackerbau, Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchten über Winter, Anlage von Gewässerrandstreifen, Anlage von Saum- und Bandstrukturen auf Ackerflächen, die Umwandlung von Acker- in Grünland und alternative Pflanzenschutzverfahren.

Für die Maßnahmen Vielfältige Kulturen im Ackerbau und Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchte über Winter endet die Antragsfrist bereits am 8. August 2014.

Im Vertragsnaturschutz werden die Vertragsnaturschutzprogramme Grünland, Kennarten, Acker und Streuobst in verschiedenen Varianten angeboten. Die Förderangebote gelten sowohl für auslaufende Altverträge als auch für Neuanträge. Sie sind auch auf Einzelflächen der gesamtbetrieblichen Förderung im Ökolandbau und der Grünlandbewirtschaftung anwendbar.

Im Falle der Überzeichnung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel werden die gestellten Anträge nach Prioritäten bewilligt. Alle Flächen müssen entsprechend der Begutachtung durch PAULa-Berater Markus Kunz, Hachenburg, naturschutzfachlich geeignet sein. Die Prioritäten, die ausschließlich für den Fall der Überzeichnung der Mittel gelten, berücksichtigen, dass Neuverträge im Vertragsnaturschutz vordringlich in Natura 2000-Gebieten, Naturschutzgebieten und im Projekt „Partnerbetrieb Naturschutz“ geschlossen werden.



Die Förderprogramme dienen der Erhaltung der Biodiversität und dem partnerschaftlichen Umgang von Landwirtschaft und Naturschutz. Die Vielfalt an artenreichen Lebensräumen, die unsere Kulturlandschaft prägen, kann so dauerhaft erhalten werden.

Ansprechpartner in der Kreisverwaltung Montabaur ist Jürgen Dönges vom Referat Landwirtschaft (02602-124 274). Für die fachliche Beratung und die Beurteilung der Antragsflächen in den Vertragsnaturschutzprogrammen steht PAULa-Berater Markus Kunz, Hachenburg, (02662-944 428) zur Verfügung.

Nähere Informationen zu den Vertragsnaturschutzprogrammen und auch zu laufenden Bewirtschaftungsverträgen werden vom PAULa-Berater am Mittwoch, den 13. August, ab 19 Uhr in der Gemeindehalle Waigandshain angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



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