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Nachricht vom 12.05.2014    

Ludolfs luden Fans zur Besichtigung

Die weltweit bekannten Schrottbrüder Manni, Uwe und Peter, hatten am Wochenende, den 10. und 11. Mai, zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Der befürchtete große Ansturm blieb aus. Dank sehr guter Organisation kam es zu keinen Problemen.

In einem solchen Schrottberg das richtige Teil finden, das kann nur Peter. Fotos: Wolfgang Tischler

Dernbach. Beim letzten Tag der offenen Tür gab es einen riesigen Ansturm. Der Rückstau reichte bis auf die Autobahn A 3. Dies hatte im Vorfeld die Behörden dazu veranlasst, den Ort Dernbach für den Verkehr komplett zu sperren und die Fahrzeuge auf ausgewiesene Parkplätze Richtung Industriegebiet zu leiten.

Bereits am Samstag wurde klar: Der große Run bleibt aus. Lag es am weniger freundlichen Wetter? Wer am Sonntagnachmittag kam, fand schon keine Straßensperren mehr vor. Die Fans konnten ohne Stau bis in die Mittelstraße fahren. Sie kamen teils wirklich von sehr weit her, um die Schrottbrüder persönlich zu sehen. Ein elf Mann starker Sicherheitsdienst sorgte für die Regelung der Besucherströme, die nicht ohne Ticket auf den Hof kamen. Das Ordnungsamt Puderbach war stark vertreten, genau so wie der Sanitätsdienst. Dieser hatte nur ein paar kleinere Fälle zu versorgen.

Wer in den Hof der Schrottbrüder kam, wurde von Uwe persönlich mit Handschlag begrüßt. Er hatte für jeden ein paar Worte übrig und stand für Fotos mit seinen Fans bereit. Wer wollte, bekam auch ein Autogramm von ihm. Auf die Frage, ob er nicht ein wenig enttäuscht sei, dass der große Ansturm ausblieb, meinte Uwe: „Mir ist jeder einzelne Fan wichtig, ob jetzt nur 5 oder 5.000 kommen. Ich mache keinen Unterschied.“



Vor dem Eingang zu der „heiligen“ Schrotthalle bildete sich eine lange Schlange, da nur eine gewisse Personenanzahl hineingelassen wurde. Die Fans ertrugen es mit Gelassenheit. Konnten sie sich doch an der Cocktailbar einen Drink holen. Auch die Regenschauer konnten den Besuchern nichts anhaben. Uwe blieb, genau wie seine Fans, im Regen stehen. Als Regenschutz hatte er nur seinen Pullover und die bekannte Pudelmütze. „Wenn meine Fans draußen warten müssen, dann mache ich dies selbstverständlich auch“, war seine Devise.

Manni begrüßte seine Fans an der Halle, ehe sie endlich die legendären Schrotthaufen begutachten konnten. Langsam schlenderten die Fans durch die hohen Schrottberge. Am Ende wartete Peter, der Lagermeister und Herr über den Schrott. Es ist unglaublich, aber er weiß wirklich, wo er welches Teil findet. Auch bei ihm gab es Autogramme und auf Wunsch ein gemeinsames Foto.

Beim Verlassen des Gebäudes bekam jeder Fan einen Beutel Nudeln geschenkt. Ganz besondere Nudeln, nämlich in Form eines Autos. Eine Sonderserie, speziell für die Ludolfs. Da wird sicherlich so manche Packung als Erinnerung aufgehoben und uralt werden. Wolfgang Tischler


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