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Nachricht vom 06.05.2014    

Kirche verteilt „Glück und Segen“

Westerwaldkreis. „Glück und Segen“ - so heißt der bunte Frühlingsgruß, den die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ihren rund 1,7 Millionen Mitglieder per Post zukommen lässt.

In Selters freuen sich Dekan Wolfgang Weik (unten) und die Dekanatsjugendreferenten Sascha Weinkauf und Christoph Franke (oben, rechts) über die "Glück und Segen"-Aktion der Landeskirche. Sie will in der gesamten Region Lust auf Segen und Segnen machen. In den Häusern der Kirche gibt es umfangreiche Infomaterialien zum Thema. Foto: Privat

Selters. Natürlich erhalten auch die rund 60.000 evangelischen Christen im Westerwald das Schreiben, in dem Nachdenkliches und Anregendes rund um das Thema Glück und den Segen steht. Das Hauptmotiv – eine Gießkanne auf lila-blauem Grund, die Segenstropfen verteilt – taucht freilich nicht nur auf den Karten auf: Die beiden Westerwälder Dekanate machen mit großformatigen Bannern Lust auf die Aktion – etwa an den Kirchen in Selters, Höhr-Grenzhausen, Gemünden oder Alpenrod. Und wer den Segen ganz „handfest“ weitergeben möchte, bekommt in den „Häusern der Kirche“ (Selters, Saynstraße 4 und Westerburg, Neustraße 42) kostenlose Sticker, Kärtchen oder Infohefte.

Glück und Segen, das sind zwei Begriffe mit Tiefgang. Beide sind auf ihre Weise unverfügbar, also schicksalhaft. Glück ist – wie der Begriff schon sagt - Glückssache, also nicht selbst machbar. Segen ist dagegen nicht Glückssache aber dennoch ebenfalls unverfügbar, denn der Segen kommt von Gott und kann sich auf vielerlei Weise auswirken. Dieses schillernde Wortpaar bringt das Motto der EKHN-Aktion auf mehrschichtige Weise zusammen. Es lautet: „Zum Glück gibt’s den Segen“. Genug Stoff also zum Nachdenken und Miteinander-Sprechen. Genau darum geht es der EKHN mit ihrem multimedialen Themenangebot „Impulspost“.




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Auf der Website www.gluecksegen.de finden sich auch weitere Überlegungen zum Thema, zum Beispiel was Segen eigentlich bedeutet, oder wie das Segnen überhaupt funktioniert. Kernstück der Aktion ist der ansprechend und kreativ gestaltete „Impulsbrief“, den Kirchenpräsident Dr. Volker Jung Anfang Mai an alle Haushalte im EKHN-Gebiet sendet, in denen mindestens eines der 1,7 Millionen Kirchenmitglieder lebt. Der Brief ist seit Beginn dieser Aktionen im Dezember 2012 der vierte seiner Art. (bon)


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