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Nachricht vom 28.04.2014    

Angebliche Wölfe sind identifiziert

Der Medienrummel um die angeblichen Wölfe im Westerwald ist definitiv aufgeklärt. Hier gab es einen Irrtum. Denn es handelt sich um zwei Hunde aus der Region, die ausgerissen waren. Einmal ist es eine tschechische Wolfshündin und eine Labradorhündin. Die Besitzer meldeten sich zu Wort und auch die Polizeiwache Wissen.

Keine Wölfe - sondern zwei Hunde auf Entdeckungstour. Foto: PP Koblenz

Wissen/Mudenbach. Die Pressemitteilung der Polizeiwache Wissen und des Polizeipräsidiums Koblenz vom Freitag, 25. April zu einer angeblichen Wolfssichtung zwischen Mudenbach und Borod sorgte für Furore - bundesweit.
Es gab schon wenige Stunden nach der Veröffentlichung Zweifel, die Kuriere berichteten und befragten den rheinland-pfälzischen Wolfsexperten Dr. Frank Wörner.
Nun meldete sich die Familie/Besitzer der beiden Hunde zu Wort. Einmal ist es die Labradorhündin Lucky, die von der PI Hachenburg zurückgebracht wurde und ihre Freundin ist ein tschechischer Wolfshund. Beide Tiere waren ausgerissen.

Beide Tiere sind Menschen gewohnt und manchmal freiheitsliebend. So auch an diesem Abend, als sie fotografiert wurden und als vermeintliche Wölfe identifiziert wurden.

Die Polizeiwache Wissen teilte Folgendes mit:
"Wie heute bekannt wurde, handelt es sich bei dem aufgetauchten Tier bei Mudenbach um eine „Tschechische Wolfshündin“. Dies wurde durch die Tochter des Hundehalters mitgeteilt. Die Wolfshündin und ihr Kumpel, ein Labrador hatten sich am Donnerstag letzter Woche eigenmächtig vom Anwesen des Eigentümers in Mudenbach entfernt und eine Erkundungstour unternommen".




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Ergänzend dazu teilt die Polizeiwache Wissen mit, dass es bei der Ähnlichkeit nicht verwunderlich sei, den tschechischen Wolfshund (eine Kreuzung zwischen Karpatenwolf und Deutschen Schäferhund) mit einem echten Wolf zu verwechseln. Sie bezieht sich dabei auf Fundstellen im Internet. Aufgrund der vorliegenden Bilder der Hinweisgeberin sei es vorstellbar gewesen, dass es sich um reinrassigen Wolf hätte handeln können.

Für die Besitzer der beiden Tiere ist der ganze Medienrummel ein Ärgernis, in einer Mail an die Redaktion teilen sie dies mit. Die beiden Hunde sind Menschen gewohnt und völlig ungefährlich, sie sind halt ausgerissen und umhergestreunt. Ein Anruf bei der Polizei in Hachenburg, die "Lucky" zurückbrachte, hätte Aufklärung gebracht. (hws)


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