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Nachricht vom 12.04.2014    

„Wer nichts tut macht mit“ – Bürgerurkunde für Zivilcourage

Als er am Abend des 7. Februar 2014 aus seiner Wohnung im Koblenzer Stadtteil Kesselheim drei Personen beobachtete, die sich an einem Zigarettenautomaten zu schaffen machten, schaute Kay Kruse nicht einfach weg, sondern verständigte umgehend die Polizei.

POK Christian Bender, Kay Kruse und EPHK Peter Jahnen bei der Überreichung der Urkunde im Polizeipräsidium in Koblenz.

Auch nahm der Koblenzer sein Handy und filmte die Männer dabei, wie sie versuchten, mit einem Pkw den Zigarettenautomaten in der Hans-Böckler-Straße aus dessen Verankerung zu reißen.

Beim Eintreffen der Polizei konnte Kay Kruse derart detaillierte Angaben zur Tat und den flüchtigen Tätern machen, dass diese wenig später von den Beamten festgenommen werden konnten.

Mit seinem Verhalten hat der Mann aus Koblenz vielen ein gutes Vorbild gegeben. Momentan scheint ja das Bedürfnis nach Selbstjustiz wieder etwas in Mode zu kommen. Das passt nicht in einen zivilisierten Rechtsstaat – und es kann in der Tat zu sehr gefährlichen Situationen kommen.

Deshalb sagte auch der Koblenzer Polizeipräsident Wolfgang Fromm bei der Überreichung der Urkunde: „Getreu dem Motto der rheinland-pfälzischen Präventionskampagne Wer nichts tut, macht mit - deren Ziel es ist, Zivilcourage in der Gesellschaft zu fördern und zu festigen - haben Sie, Herr Kurse, nicht weggeschaut, sondern geholfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Hierfür spreche ich Ihnen meinen besonderen Dank aus.“


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