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Nachricht vom 27.03.2014    

Chefin der Arbeitsagentur wechselt nach Mainz

Chefin Heike Strack verlässt die Agentur für Arbeit Montabaur, um in der Arbeitsagentur der Landeshauptstadt Mainz den Vorsitz der Geschäftsführung zu übernehmen.

Heike Strack Foto: Veranstalter

Montabaur. Neun Jahre hat sie die Agentur für Arbeit Montabaur geleitet und sicher durch wechselhafte Zeiten gesteuert. Jetzt verlässt Heike Strack (52) den Westerwald, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen: Ab April ist sie Vorsitzende der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Mainz. So sehr sie sich auf die neuen Aufgaben in der Landeshauptstadt freut, so schwer fällt ihr der Abschied aus „ihrem Bezirk“, der die Landkreise Westerwald und Rhein-Lahn umfasst: „Ich habe mein Amt sehr gerne ausgeübt – nicht zuletzt dank der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Agentur und den Jobcentern, dem guten Miteinander auf kommunaler Ebene sowie im Verwaltungsausschuss und den tragfähigen Netzwerken mit Unternehmen, Kammern und Institutionen. Ich nehme viele Erfahrungen und Kontakte mit nach Mainz.“

Heike Strack, die verheiratet ist und im Lahn-Dill-Kreis wohnt, war die erste Frau an der Spitze der Arbeitsagentur Montabaur. Ihr „Handwerk“ der Bundesagentur für Arbeit hat sie von Grund auf gelernt: Nach Abitur und Studium war sie zunächst als Vermittlerin im damaligen Arbeitsamt Limburg tätig und durch-lief dann verschiedene Stationen in Hessen, unter anderem als Geschäftsstellenleiterin und Teamleiterin.




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Nach Montabaur kam sie im Frühjahr 2005. Sie fungierte zunächst als Geschäftsführerin operativ und hatte für ein halbes Jahr die kommissarische Leitung inne, um dann dauerhaft die Führung zu übernehmen. Ihr Credo lautet: „Die Arbeitsagentur muss professionelle Ansprechpartnerin in allen Phasen des Erwerbslebens sein.“ Sie legt Wert auf die rechtskreisübergreifende Arbeitsmarktpolitik, sprich die enge Zusammenarbeit von Arbeitsagentur und Jobcentern. Intensiv widmet sie sich dem Thema „Fachkräftesicherung in Zeiten des demografischen Wandels.“

Zwischenzeitlich hat sie den Westerwald bereits einmal verlassen: Für ein Jahr war sie abgeordnet in die Regionaldirektion Hessen und dort als Geschäftsführerin für den gesamten Bereich der Grundsicherung verantwortlich; es folgten mehrere Monate in der Nürnberger Zentrale der Bundesagentur für Arbeit (BA). Während der grundlegenden Organisationsreform der BA in den vergangenen zehn Jahren hat Heike Strack zahlreiche Projekte geleitet.
Über ihre Nachfolge in der Arbeitsagentur Montabaur wird demnächst entschieden.


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