Werbung

Nachricht vom 06.03.2014    

Landschaftsmuseum Westerwald wird noch attraktiver

Das Landschaftsmuseum Westerwald ist ein wichtiger Baustein für eine kinder-, familien- und seniorenfreundlichere Stadt und den Tourismus. Die Kooperation zwischen der Stadt und dem Kreis als Eigentümer des Museums zu verbessern ist der Wunsch Direktor Ehrenwerths.

Nehmen gemeinsam die stark beschädigte Mauer zum Burggarten in Augenschein: Dr. Manfrid Ehrenwert, Tobias Petry, Dirk Christian, Helga Gerhardus. Foto: Privat

Hachenburg. Die Attraktivität des Landschaftsmuseums Westerwald in Hachenburg steigt von Jahr zu Jahr. Insbesondere im Bereich der Museumspädagogik ist die Nachfrage aufgrund eines breit gefächerten Programms enorm gewachsen. Dies berichtete die Geschäftsführerin der Museen im Westerwald GmbH, Helga Gerhardus, gemeinsam mit Museumsdirektor Dr. Manfrid Ehrenwerth dem Stadtbürgermeisterkandidaten Tobias Petry (CDU)im Rahmen eines Besuchs vor Ort.

Tobias Petry freut sich besonders darüber, dass das volkskundliche Museum mit seinem Programm gezielt Kinder, Familien und Senioren in den Fokus nimmt und im letzten Jahr bereits über 5000 Kinder das Museum besuchten. Gerade im Bereich des museumspädagogischen Angebots habe sich das Museum hohe Anerkennung und Wertschätzung erworben. Bereits jetzt liegen über 450 Anmeldungen für den Besuch der Osterwerkstatt vor, wo Kinder etwas lernen und ausprobieren und das Geschaffene auch mit nach Hause nehmen dürfen. Daneben wird mit mehreren Modulen (Feuerwehr, Basaltwerkstatt, historische Schulstunde, Töpfern …) ein Angebot für Kindergeburtstagsfeiern unterbreitet, das im letzten Jahr rund 60mal genutzt wurde. Zahlreiche Feste, Ausstellungen und Führungen runden das Programm ab. „Das Landschaftsmuseum ist damit ein wichtiger Baustein für die Entwicklung einer kinder-, familien- und seniorenfreundlicheren Stadt Hachenburg und stellt zugleich einen wesentlichen Baustein im Tourismusbereich dar“, fasst Tobias Petry die Erkenntnisse zusammen.

Damit es in diesem Bereich auch zukünftig kräftig weitergeht, müssen jetzt allerdings auch die baulichen Voraussetzungen in den Blick genommen werden. „Aktuell stoßen wir an unsere Kapazitätsgrenze und haben eine Warteliste für die Teilnahme an unseren Programmen“, teilen Gerhardus und Dr. Ehrenwerth mit. Umbaumaßnahmen im Bestand und Planungen für einen neuen Eingangsbereich, Ausbau eines behindertengerechten Toilettenbereichs sowie einen Anbau insbesondere für die Museumspädagogik sollen das Platzproblem beheben und das Museum auch älteren Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung stärker zugänglich machen.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Steuerfachangestellte/r (m/w/d)

Ropertz & Gerigk Steuerberater Rechtsanwalt
57537 Wissen

Pädagogische Fachkräfte für Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Examinierte Pflegefachkräfte für Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Hausmeister/-in (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Mittelhof

Leiter/-in Personal (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Mittelhof

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


„Sorgen bereitet uns aktuell der Zustand der im 19. Jahrhundert erstellten Bruchsteinmauer zum Burggarten hin. Hier werden wir etwas tun müssen“, erläutert Dr. Ehrenwerth. In diesem Zusammenhang verweist Tobias Petry darauf, dass dies ein gutes Beispiel für eine stärkere Kooperation zwischen dem Kreis als Eigentümer des Museums und der Stadt sein könne, der er positiv gegenüberstehe. Dies könne ein konkretes Beispiel dafür sein, wo durch gemeinsames Planen und abgestimmtes Handeln effizienter gearbeitet werde.

Die Stadt werde in absehbarer Zeit die durch das Leader-Programm mitfinanzierte Planung des Burggartens in Angriff nehmen, so dass die Überlegungen zur Mauer Gegenstand einer gemeinsamen Planung mit einem noch zu beauftragenden Planer werden sollten. So habe auch die Stadt stärker die Möglichkeit, Einfluss auf die Gestaltung der Grenze zwischen Burggarten und Museum zu nehmen und damit die Mauer als optische Barriere zu vermeiden, damit der Blick weiter in den Raum gehen kann. In die Planung sollten für diesen Bereich des Burggartens auch Überlegungen zur Einbindung des Steinernen Grabs, einer Zuwegung sowie einer Spielfläche für Kinder im Burggarten angestellt werden.


Lokales: Hachenburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Bewaffneter Raubüberfall auf Bank in Koblenz - Täter schnell gefasst

Am Donnerstagmittag kam es zu einem Raubüberfall auf eine Bankfiliale in der Koblenzer Innenstadt. Ein ...

Fahrbahninstandsetzung auf der A3 bei Montabaur führt zu Sperrungen

Auf der Autobahn 3 müssen sich Autofahrer in Kürze auf Behinderungen im Bereich Montabaur einstellen. ...

Klaus Lage & Bo Heart begeisterten in Ransbach-Baumbach – eine musikalische Zeitreise voller Emotionen

Ein besonderer Konzertabend zog zahlreiche Besucher in die Stadthalle Ransbach-Baumbach. Klaus Lage und ...

Neue Beratungsstelle für Menschen mit Hirnschädigung in Nassau eröffnet

In Nassau gibt es jetzt eine Anlaufstelle für Menschen mit erworbener Hirnschädigung. Diese Einrichtung ...

Förderung für Ehrenamtliche Bürgerprojekte 2026 in der Raiffeisen-Region

Die Lokale Aktionsgruppe Raiffeisen-Region hat erneut zur Einreichung von Bewerbungen für die Förderung ...

Stadtspaziergang in Hachenburg: Ein Blick in die Geschichte

Im April 2026 lädt die Residenzstadt Hachenburg zu einem besonderen Stadtspaziergang ein. Besucher haben ...

Weitere Artikel


Protest gegen Regenwaldzerstörung

Greenpeace-Aktivisten informieren am 9. März Verbraucher in Hachenburg über Zerstörung des Regenwaldes ...

Neue Versicherungskennzeichen interessieren viele Rollerfahrer nicht

Lieber kassieren Rollerfahrer Strafen und sind bei Unfällen nicht versichert, als die jährlich anfallende ...

Jugendtaxi Selters weiter in der Erfolgsspur

Auf eine sehr erfolgreiche Bilanz kann das im Jahre 2001 ins Leben gerufene Projekt „Jugendtaxi“ zurückblicken. ...

„Wir Westerwälder“ gegen Rassismus

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen gegen Rassismus am 17. März finden viele Veranstaltungen in den ...

Künftig schneller in die „Röhre“

Gute Nachrichten für Patienten im Westerwald: Es gibt eine weitere Möglichkeit, Untersuchungen im Computer- ...

Stuhlgestalten für und von Frauen

Am Internationalen Frauentag gilt das Motto: Frauen nehmen Platz ein. Am Samstag, den 8. März von 18 ...

Werbung