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Nachricht vom 13.02.2014    

NABU sucht Grünspecht

Der Naturschutzbund (NABU) ruft zur Grünspechtsuche auf. Grünspecht-Sichtungen können über die Internetseite www.naturgucker.de gemeldet werden. Broschüre über den Vogel des Jahres 2014 ist ab sofort erhältlich.

Foto: NABU/Frank Derer

Region. Mit seinem farbenprächtigen Gefieder und seiner auffälligen Stimme, die wie ein Lachen klingt, ist der Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, gut zu erkennen. Der Grünspecht ist die einzige der häufigen Vogelarten in Deutschland, die im Bestand deutlich zugenommen hat. Scheinbar gute Voraussetzungen also, den eher scheuen Vogel zu Gesicht zu bekommen.

„Obwohl sein natürlicher Lebensraum lichte Wälder sind, erobert der Grünspecht vermehrt unsere Städte und Dörfer. Er benötigt alte Bäume, in die er seine Brut- und Schlafhöhlen zimmern kann und findet als Ameisenspezialist seine Nahrung beispielsweise auf pestizidfreien Wiesen und städtischen Brachflächen, wo er mit Hilfe seines Schnabels und seiner langen, klebrigen Zunge auf die Jagd geht. Deshalb ist er auch häufiger auf Streuobstwiesen zu finden“, erklärt Jonas Krause-Heiber, Leiter der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald.

Um aktuelle Bestandszahlen für die Region Rhein-Westerwald und auch ganz Rheinland-Pfalz zu erhalten, ruft der NABU dazu auf, Grünspecht-Sichtungen über die Internetseite target=_blank>www.naturgucker.de zu melden. Wer sich zudem an systematischen Kartierungen beteiligen möchte, erhält in der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald weiterführende Informationen.




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„Der praktische Schutz von Lebensräumen wie Streuobstwiesen und die Durchführung von Veranstaltungen zu Grünspecht und Co stehen auch in diesem Jahr wieder auf dem Programm der NABU-Gruppen aus der Region Rhein-Westerwald. Zu einer Teilnahme sind alle Interessierten herzlich eingeladen“, so Jonas Krause-Heiber abschließend.

Eine 30-seitige Broschüre zum Grünspecht kann gegen Einsendung von sieben Briefmarken zu je 60 Cent bei der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald, Hauptstraße/Alte Schule, 56412 Holler, Telefon 02602/970133 angefordert werden.


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