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Nachricht vom 30.01.2014    

Windenergieanlage am Hartenfelser Kopf besichtigt

Das Thema Windenergie war Inhalt der letzten Sitzung des Energiebeirates des Landkreises Neuwied. Zurzeit gibt es noch keine Windenergieanlage im Landkreis Neuwied. Der Energiebeirat reiste deshalb über die Kreisgrenze und verschaffte sich vor Ort einen Eindruck von der neuen Pilotanlage der Firma Schütz aus Selters.

Der Energiebeirat des Kreises Neuwied unter Vorsitz des 1. Kreisbeigeordneten und Umweltdezernenten Achim Hallerbach besichtigte die neu entwickelte Windkraftanlage der Firma Schütz aus Selters.

Selters/Neuwied. Die Pilotanlage der Firma Schütz steht zusammen mit mehreren anderen Anlagen am Hartenfelser Kopf in einem Waldgebiet. Die Anlage ist 138 hoch und arbeitet getriebelos. Sie ist speziell für schwache bis mittlere Windstandorte konstruiert und eignet sich daher sehr gut für die Verhältnisse in der Region. Winfried Heibel, Geschäftsführer der Firma Schütz begrüßte zusammen mit einem Mitarbeiterstab die Delegation aus dem Kreis Neuwied. Die Mitglieder konnten sich von der technisch hohen Präzision sowie den relativ geringen Geräuschemissionen der Anlage überzeugen.

Im Anschluss daran gab Bernd Hasbach, Planungsreferent der Kreisverwaltung Neuwied, den Mitgliedern einen Einblick in den Sachstand bei den Teilplänen Wind in den einzelnen Verbandsgemeinden sowie zu den zu beachtenden neuen Planungshilfen bezüglich der zu schützenden Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz.

Achim Hallerbach: "Uns als Kreisverwaltung ist es wichtig, in den Gremien darzustellen, dass es bei Bauprojekten von erneuerbaren Energien eine Vielzahl unterschiedlicher Fachgesetze und Planungsgutachten zu beachten gilt. Wir nehmen die Vorgaben ernst mit zum Teil erheblichen Arbeitsaufwand in unserem Hause." Unter dem Eindruck der Flutkatastrophe auf den Philippinen und dem weiter unbegrenzt sich fortsetzenden Klimawandel äußerten einzelne Mitglieder ihre Sorge, ob bei diesen sehr hohen Planungsmaßstäben die bestehenden Klimaziele aus dem verabschiedeten Klimaschutzkonzept noch realistisch sind.


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