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Nachricht vom 25.01.2014    

Andachtwald Hachenburg seiner Bestimmung übergeben

Der Hachenburger Andachtswald ist bis auf Kleinigkeiten fertiggestellt. Er wurde jetzt offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die erste Beisetzung ist schon erfolgt. Die Wahl des Standortes war Wunsch vieler Hachenburger.

Peter Klöckner berichtet von den einzelnen Stationen von der Idee bis zur Fertigstellung des Ruhewaldes. Fotos: Wolfgang Tischler

Hachenburg. Der scheidende Stadtbürgermeister Peter Klöckner konnte rund 50 Besucher am Freitagabend, 24. Januar, im neuen Andachtswald von Hachenburg begrüßen. Gemeinsam übergab man den Waldfriedhof seiner Bestimmung. Peter Klöckner ließ die einzelnen Stationen von der Idee bis zur Fertigstellung Revue passieren.

Die in Hachenburg neue Bestattungsform geht bereits auf das Jahr 2006 zurück. Die damals ausgesuchte Fläche fiel kurze Zeit später einem Sturm und dem damit verbundenen Windwurf zum Opfer. So kam es, dass der Andachtswald jetzt an der langen Schneise errichtet wurde. Es war der überwiegende Wunsch der Bürger, dass der Standort an der Straße von Hachenburg nach Alpenrod ist.

„Die Grabpflege ist heute ein Problem, denn die Kinder leben nicht mehr unbedingt dort, wo die Eltern leben. Oft sind sie weit weg.“, erläuterte Peter Klöckner. Ein weiterer Grund ist der gezielte Wunsch nach dieser Bestattungsform. Der rund ein Hektar große Andachtswald liegt an historisch bedeutender Stätte, auf dem so genannten Horhäuser Schlag. Dort wurden im frühen Mittelalter bereits Terrassen für Siedlungen angelegt.




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Der Forstamtsleiter Harald Hericks erzählte, dass die Hachenburger die „lange Schneise“ lieben: „Es ist der Lieblingswald vieler Hachenburger. Deshalb ist es der Wunsch, auf dem Platz bestattet zu werden, den man zu Lebzeiten liebte.“ Rund 100 Bäume, Stümpfe und Findlinge stehen zur Verfügung. Eine Reservierung eines bestimmten Baumes ist schon zu Lebzeiten möglich. Eine forstwirtschaftliche Nutzung und die Jagd wird im Ruhewald nicht mehr stattfinden.

Die Friedhofsgebühren liegen zwischen 600 Euro und 1.200 Euro für einen Einzelplatz und bis zu 6.000 Euro für einen Familienbaum mit maximal acht Beisetzungen. Für Anfragen können Sie sich mit der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Herrn Kuschmirtz, Telefon 02662-801193, E-Mail: u.kuschmirtz@hachenburg-vg.de in Verbindung setzen. Wolfgang Tischler


Lokales: Hachenburg & Umgebung
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