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Kultur | - keine Angabe -


Nachricht vom 20.10.2013    

Großes Rockbuster-Finale in Koblenz

Rockbuster ist der wichtigste Nachwuchskünstler-Förderwettbewerb des Landes Rheinland-Pfalz. Im Auftrag der Landesregierung sucht der Veranstalter, die Landesarbeitsgemeinschaft Rock & Pop, jedes Jahr die besten Musikgruppen und Einzelkünstler mit eigenem Songmaterial.

Die Band „EMMA6“ trat als Gast auf und spielte bis zur Entscheidung der Jury. Fotos: Wolfgang Tischler

Koblenz. Nach mehreren Vorrunden im ganzen Land, findet das Finale mit sechs qualifizierten Bands und einem Headliner statt. Dieses Finale fand am gestrigen Samstag (19.10.) im Rahmen des Kultursommers, erstmals seit zehn Jahren wieder in Koblenz statt. Spielort war der Kuppelsaal der Festung Ehrenbreitstein, der dafür das ideale Ambiente bot. Die Rockfreunde brauchten für die Veranstaltung Stehvermögen. Um 19.00 Uhr startete das Programm, das erst um 0.30 Uhr endete. Zu diesem Zeitpunkt waren die Besucher des gut gefüllten Kuppelsaals noch immer in Partystimmung.

Jeder Finalteilnehmer hatte 25 Minuten Zeit für den Bühnenauftritt. Im 40-Minuten-Rhythmus starteten die Musikdarbietungen. Eine große Bandbreite der Rockmusik wurde geboten: Vom Single Player bis zur vielköpfigen Band, von Rockn’ Roll bis Hard Rock. Die Performances waren überzeugend, die jungen Musiker gaben alles. Das tolerante, überwiegend junge Publikum applaudierte jedem Finalisten.

Während sich die siebenköpfige Jury zur Beratung zurückzog, spielte der Headliner auf: Special Guest „EMMA6“ boten Deutsch-Rock vom feinsten. 16 Songs aus dem ersten bis zum neuesten Album, darunter bekannte Titel wie „Paradiso“ oder „Was kann ich dafür, dass ich aus den 80ern bin?“ ließen die Fans mitsingen, klatschen und tanzen.

Kurz nach Mitternacht stand die Entscheidung fest. Eine unabhängige Fachjury, bestehend aus Medienvertretern, Szenekennern und Fachleuten aus dem Musikbusiness, bewerteten die Auftritte und kürten drei Gewinner. Dabei gingen die Juroren ganz unterschiedlich vor, denn ein vorgegebenes Bewertungsraster gab es nicht. Manche suchten sich selbst Kriterien oder entschieden „aus dem Bauch heraus“. Jeder versuchte in der Diskussion, seinen Lieblings-Act zu verteidigen. Die Jury stellt sich der Kritik, denn die Beurteilung wird als Text ins Internet gestellt.

Platz drei errang die alternative Ludwigshafener Rock-Band „Smells like Grandma“, drei Musiker plus stimmgewaltige Sängerin. Auf den zweiten Platz gelang eine sehr laute Band, die die Kulturkuppel mit Hardrock-Riffs beben ließ: „The Eternal Story“, fünf Jungs aus dem Raum Koblenz.

Auf Platz 1 wählte die Jury die Koblenzer Indie-Rock-Band „Der Wieland“, die mit melodischen und narrativen Songs gleich als Starter das Publikum begeistert hatten. Alle Sieger freuten sich mächtig, denn sie erspielten sich Förderpreise im Wert von 20.000 Euro und unter anderem Auftritte bei Rock am Ring und dem Spack-Festival im Westerwald.

Großen Wert legen die Veranstalter auf eine nachhaltige und bedarfsgerechte Förderung, deshalb werden die Bands in Kooperation mit der Pop-Akademie Baden-Württemberg geschult werden. Schirmherrin des Rockbuster ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Vom Hauptsponsor, dem Land Rheinland-Pfalz, gab es Urkunden und vom Veranstalter Markus Graf die Rockbuster-Trophäen.

Nicht platziert wurden die Finalisten Dave de Bourg, Sänger und Songwriter aus Montabaur, die Gruppen „Everyday Circus“ aus dem Saarland und „Surface Sky“ aus Trier. Wütenden Besuchern versicherte Graf, dass auch diese Newcomer in verringerter Form gefördert würden.

Auch zwei Zuschauer konnten gewinnen: Dafür mussten sie eine SMS mit dem Namen des vermuteten Gewinners senden. Als Preis wurden jeweils zwei Karten für „Rock am Ring“ 2014 vergeben. Helmi Tischler-Venter



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