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Nachricht vom 20.10.2013    

Fingerhut stellt neues Energie-Plus Haus vor

Eine neue Generation des Bauens, bei dem das Haus als "Kraftwerk" fungiert, stellt das Unternehmen Fingerhut aus Neunkhausen vor. In einer Pressemitteilung weist das Unternehmen auf die Besonderheiten hin, der Prototyp steht in der Fertighauswelt Wuppertal.

Das neue Energie-Plus Haus. Foto: Fingerhut

Neunkhausen. „Mehr Energie produzieren als verbrauchen“ – diesem Effizienzprinzip folgt das Energie-Plus Musterhaus Wuppertal von Fingerhut. Aktuell wird dieses in der kürzlich neu eröffneten Fertighauswelt Wuppertal ausgestellt. Hier erleben Besucher ein Effizienzhaus, das sich auf individuelle Bedürfnisse maßschneidern lässt. Das Energie-Plus Haus steht exemplarisch für die neue Generation des Bauens, bei der Heizung, Warmwasser und Co. keine Kostenfaktoren mehr darstellen, sondern das komplette Gebäude als „Kraftwerk“ fungiert.

„Das Haus der Zukunft erzeugt mehr Energie als es verbraucht“, erklärt Holger Linke, geschäftsführender Gesellschafter bei Fingerhut Haus. „Wir haben daher das EnergiePlus Musterhaus Wupperta entwickelt. Es verfügt über knapp 200 Quadratmeter Wohnfläche und zeichnet sich durch die Kombination einer nachhaltigen Bauweise sowie den Einsatz regenerativer Technik aus.“

So treffen im EnergiePlus Haus Ökologie und Ökonomie aufeinander. Erreicht wird dieses Zusammenspiel auf Basis eines KfW-Effizienzhauses 40. Dabei beschreibt „KfW 40“ das Neubauniveau (KfW 100) abzüglich 60 Prozent. Das bedeutet, dass der Verbrauch an Primärenergie 60 Prozent geringer ist als der eines Neubaus. Der niedrige Energieverbrauch erfolgt durch entsprechende Dämmungen und Beheizungen, welche die regenerativen Energien wie Luft- oder Erdwärme speichern und verarbeiten.




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Dafür zuständig sind beispielsweise eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, kontrollierte Be- und Entlüftung sowie Photovoltaik-Zellen, die auf dem Dach angebracht sind. Sie decken zum einen den Bedarf an natürlichen Ressourcen und zum anderen wird somit mehr Energie erzeugt als der Verbraucher benötigt. Darüber hinaus spart zum Beispiel ein integriertes Lüftungsmodul mit Wärmerückgewinnung weitere Energie und verbessert zudem die Raumluft. Zudem dreht sich ein Windrad mit einer im Musteraus Wuppertal exemplarischen Ertragsleistung von jährlich mindestens 2000 KW/h.

So repräsentiert das EnergiePlus Musterhaus Wuppertal von Fingerhut das zukunftsorientierte Bauen. „Mit dieser Bauweise und der integrierten regenerativen Technik können natürliche Ressourcen sinnvoll genutzt und Energieüberschüsse erzielt werden. Steigende Energiepreise wirken sich bei diesem Konzept nicht negativ auf die Bewohner dieses Hauskonzepts aus. Wesentliche Vorteile sind eine erhöhte Lebensqualität und Kostenersparnis“, erklärt Holger Linke.


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