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Nachricht vom 13.08.2013    

Am Montag gab es "Bierlinale" im Hachenburger Festzelt

Schon am Morgen war die Kirmes in den Straßen Hachenburgs ausgerufen worden, aber offiziell eröffnet wurde die Hachenburger Kirmes wie immer mit dem Stellen des Kirmesbaums am Samstag auf dem Alten Markt. Und nicht nur Einheimische waren zu diesem Spaktakel gekommen – hunderte Besucher von außerhalb fanden das tolle Programm ebenfalls erlebenswert und kamen in Scharen in der Löwenstadt zusammen.

Mit dem traditionellen Kirmeszug zog man geschlossen ins Festzelt ein. Fotos: Lucia Sabau

Hachenburg. Nachdem die Kirmesgesellschaft den Kirmesbaum aufgestellt hatte, folgte der große Zapfenstreich mit dem Spielmannszug Steinebach / Sieg und dem Musikverein Siershahn. Traditionell ging es auch am Sonntag weiter mit dem Brezelzug, den Altstädter Dorfmusikanten, Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen und Musikverein Herschbach musikalisch untermalten. Ein anschließender Volksmusik- und Jazzfrühschoppen im Festzelt mit den Altstädter Dorfmusikanten, der Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen, dem Musikverein Herschbach, den Kermes Pänz, den Kirmesgesellschaften aus Gehlert und Borod und der Jazz-Band Just for fun Dixieland brachte die Kirmesleute und ihre Besucher in ausgelassene Stimmung. Abends hieß es dann „Kirmes im Disco-Fieber“ mit der Gruppe „ABBA-Review“ und „Rock meets Disco Sound“ mit „Discore“.
Der Montag stand ganz im Zeichen des „Ischels“. Der „Ischel“ (Igel) die traditionelle Hachenburger Festspeise zur Kirmes, wurde an diesem Tag in allen Lokalen der Stadt serviert. Im Garten des Vogtshofes hatte der Bürgermeister Peter Klöckner zum Ischelessen eingeladen. Es waren zahlreiche Prominente gekommen. Unter den Gästen waren die Erste Beigeordnete der Stadt Hachenburg, Gabriele Greis, MdL Hendrik Hering, Kreisvorsitzender der FDP Thomas Roth, Jens Geimer und Heiner Schneider von der Hachenburger Brauerei und auch Dr. Hennig Bläsig, der an diesem Nachmittag zum Bürger des Jahres ernannt wurde. Bläsig ist Vorsitzender des Hachenburger Vereins „Hilfe für Ruanda". Auch Vertreter des Lazarettregiments 21 „Westerwald" aus Rennerod waren an diesem Morgen in den Vogtshof gekommen, um sich für mehrere Runden Pils im Festzelt zu stärken.
Dann folgte der Kirmeszug. Zunächst trafen sich die Mitglieder der Hachenburger Kirmesgesellschaft am Gasthaus „Zur Sonne". Von dort ging es unter der musikalischen Begleitung des Musikverein Siershahn zu Bürgermeister Peter Klöckner. Ein turbulentes Spektakel bot sich den Zuschauern, als Kirmesekel Florian Langenbach und Präsident Thomas Webler den Stadtschlüssel als Indianer verkleidet eroberten. Nach einem Handgemenge mit Klöckner und Hering war der Schlüssel in den Händen des Kirmesoberhauptes, der mit einem triumphalen „Hau Wäller!“ den Kirmeszug in Richtung Festzelt anführte. Zunächst ging es aber zum Alten Markt, wo ein erster Zwischenstopp mit Liedern eingelegt wurde. Im Festzelt wurde dann bis zum Nachmittag der traditionelle Frühschoppen mit dem Musikverein Siershahn, den HaKiJus und der Kirmesgesellschaft Altstadt gefeiert. Lustig ging es auch hier weiter. Mit viel Humor wurden einige Gäste des Tages durch den Kakao gezogen. Detlev Nink in Vertretung seiner Frau Anne, der Ortsvorsteherin Altstadt, wurde ins Superheldenkostüm „Weiß-Blauer Brummer“ gesteckt und bei der „Bierlinale" mussten Heiner Schneider und Jens Geimer berühmte Filmtitel erraten: Fohrrest Gump, Braunanza, die Warmbiersaga und Dr. Biermann aus der Schwarzbierklinik brachten Publikum und Kandidaten zum Lachen. Zur Belohnung gab es eine Tüte „Ploppcorn“.
Dann empfing Präsident Webler in rotem Sacko seinen Kandidaten Peter Klöckner auf der Bühne zu "Geh aufs Ganze", in Erinnerung an die Fernsehshow aus den 80er Jahren. Kandidat Peter Klöckner verzichtete auf die Tore mit einem Wink mit dem Zaunpfahl, einer Stadtkernsanierungsmaschine und den gesattelten Drahtesel und entschied sich für den roten Umschlag mit einem Gutschein für Löwenbadwerbeslogans. Die lauteten in gesteigerter Reihenfolge „Wir gehen baden... unter… saufen ab!" Das prall gefüllte Zelt tobte vor Begeisterung und Klöckner reagierte souverän und mit Humor.
Am Nachmittag waren dann Stimmung und Tanz mit den Lasterbacher Musikanten bis zum Kirmesausklang angesagt.
Eine tolle Kirmes ging damit zu Ende, aber die Planungen für das nächste Jahr sind schon im Gange. Zur 700-Jahrfeier der Stadt soll es etwas ganz Besonders geben. (Lucia Sabau)





Lokales: Hachenburg & Umgebung
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