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Nachricht vom 01.08.2013    

Spedition Gerhards & Brücker stellte Insolvenzantrag

Die Spedition Gerhards & Brücker stellte Insolvenzantrag am 5. Juli. Der Insovenzverwalter Rechtsanwalt Joachim gläser aus Westerburg teilte mit, dass trotz Insolvenzantrages das Geschäft weiter läuft und die Rettung der Arbeitsplätze Priorität hat.

Montabaur/Langenhahn. Am 5. Juli haben die Geschäftsführer der Firma Gerhards & Brücker GmbH & Co. KG einen Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Joachim Gläser aus Westerburg bestellt.

Die Spedition Gerhards & Brücker GmbH & Co. KG ist spezialisiert auf den Transport von Metallschrott europaweit einschließlich der Schweiz. Nachdem keine liquiden Mittel mehr zur Verfügung standen, sah sich die Geschäftsführung gezwungen, am 5. Juli Insolvenzantrag beim zuständigen Insolvenzgericht in Montabaur zu stellen.

Dem vorläufigen Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Joachim Gläser aus Westerburg ist es bereits innerhalb einer Woche gelungen, durch Aufnahme eines Massekredits und durch Verhandlungen mit den beteiligten Leasinggesellschaften und den Darlehnsgebern den Betrieb bei guter Auftragslage wieder in Gang zu bringen.

Trotz der Insolvenz läuft das Speditionsgeschäft mit insgesamt 16 Beschäftigten ohne Einschränkungen normal weiter. „Die Löhne und Gehälter“ so betont Rechtsanwalt Joachim Gläser „sind durch das Insolvenzgeld bis einschließlich September 2013 gesichert.“



Nachdem sich der vorläufige Insolvenzverwalter kurzfristig einen Überblick über das Unternehmen verschaffen konnte, wird derzeit intensiv nach Lösungen für eine Betriebsfortführung und den weiteren Erhalt der Arbeitsplätze gesucht.

Regelmäßig waren zwei bis drei Fahrzeuge der Lkw-Flotte nicht ausgelastet. Der Weg in die Insolvenz stellt die einzige Möglichkeit dar, in Zukunft mit einem verschlankten Betrieb bei gleicher Mitarbeiterzahl den Betrieb fortzuführen.

„Aufgrund der aktuell vorliegenden betriebswirtschaftlichen Zahlen gehe ich davon aus, dass gute Chancen für eine Sanierung des Betriebes im Wege eines Insolvenzplans oder alternativ durch eine übertragende Sanierung bestehen.“ so der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Joachim Gläser in der Pressemitteilung.


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