Werbung

Nachricht vom 01.07.2013    

Rauchmelder retten Leben

Rauchmelder müssen in jede Wohnung. Das Experten-Telefon der Feuerwehr informiert hierüber. 600 Menschen kommen bei Bränden jährlich ums Leben und 95 Prozent davon sterben an Rauchvergiftung.

Diese kleine Teil kann auch Ihr Leben retten. Foto: Wolfgang Tischler

Region. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz in Koblenz richtet am 12. Juli 2013 ein Expertentelefon zum Thema „Rauchwarnmelder – Pflicht in jeder Wohnung“ ein. Für Fragen zum Thema stehen an diesem Tag von 10 bis 16 Uhr Experten zur Verfügung, die Ihnen Auskunft geben können. Zum Expertenteam, am 12. Juli erreichbar unter der Telefonnummer 0261/9743430, werden gehören: Michael Klein, Geschäftsführer LFV Rheinland-Pfalz, Wolfgang Tyttlik, Referatsleiter Brandschutzerziehung LFV Rheinland-Pfalz, Andreas Berger, Geschäftsstellenleiter der Versicherungskammer Bayern in Ludwigshafen, Dipl.-Ing. Daniel Schoonen, von der Abteilung Schadenverhütung der Provinzial Rheinland-Versicherung, Gerhold Brill, Schadenverhütungsexperte der Sparkassenversicherung und Florian Schulte, Berufsfeuerwehr Koblenz.

In ganz Rheinland-Pfalz musste die Installation von Rauchwarnmeldern bis zum 12. Juli 2012 in jeder Wohnung, auch in Altbauten vorgenommen werden. Das hat zu großem Informationsbedarf geführt. Wo im Haus müssen Rauchwarnmelder befestigt werden? Wie funktionieren sie überhaupt? – nur einige der zahlreichen Frage, die Feuerwehren, Unternehmen und Behörden in der letzten Zeit erreichen.

Was viele nicht wissen: „Bei den meisten Bränden sind gar nicht die Flammen die Hauptgefahr, sondern der hochgiftige Brandrauch. Schon wenige Atemzüge in einem von Brandrauch gefüllten Raum führen zum Tode“, erklärt der Präsident des LFV, Frank Hachemer: „Rauchmelder würden hier in fast jedem Fall das Schlimmste verhindern, denn so manche schlafende Bewohner würden noch rechtzeitig geweckt, um zu fliehen und die Feuerwehr zu rufen.“

Schlimme Zahlen untermauern die Erfahrung der Feuerwehren: Bei jährlich rund 200.000 gemeldeten Bränden kommen in Deutschland rund 600 Menschen ums Leben. Etwa 95 Prozent davon sterben an Rauchvergiftung. Fast jedes dritte Brandopfer ist ein Kind. 70 Prozent der Brandopfer werden nachts zwischen 23 und 7 Uhr im Schlaf überrascht. Und: Vier Fünftel der Brände entstehen in Privathaushalten, nicht in der Industrie!

Qualitäts-Heimrauchmelder gibt es im Fachhandel sowie beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes. Für einen Mindestschutz gilt als Faustregel: Ein Rauchmelder im Flur pro Etage sowie in den Schlafzimmern und im Kinderzimmer! Die handlichen Geräte lassen sich auch ohne großes handwerkliches Geschick an der Zimmerdecke montieren. Informationen und Praxisbeispiele gibt es im Internet unter der Adresse www.rauchmelder-lebensretter.de.



Lesen Sie gerne und oft unsere Artikel? Dann helfen Sie uns und unterstützen Sie unsere journalistische Arbeit im Westerwaldkreis mit einer einmaligen Spende über PayPal oder einem monatlichen Unterstützer-Abo über unseren Partner Steady. Nur durch Ihre Mithilfe können wir weiterhin eine ausgiebige Berichterstattung garantieren. Vielen Dank! Mehr Infos.



Feedback: Hinweise an die Redaktion

.: Neu bei Instagram :. => @kuriere_news

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Verkehrsunfallflucht bei Mogendorf: Polizei sucht Zeugen

Am Freitagnachmittag kam es auf der L307 nahe Mogendorf zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. ...

Waldbreitbach im Lichtermeer: Christkind Selina eröffnet die Weihnachtssaison

Am Freitagabend, dem 28. November begrüßte Bürgermeisterin Monika Kukla die Besucher in Waldbreitbach ...

Nikolaus begeistert rund 100 Kinder bei Aktion der Versicherungsagentur Kisters

Rund 100 Kinder warteten in Hellenhahn-Schellenberg gespannt auf den Nikolaus. Die Versicherungsagentur ...

Weihnachtszauber in Montabaur wurde feucht, aber dafür sehr fröhlich eröffnet

Trotz Nieselregen fand die Eröffnung des Weihnachtszaubers in Montabaur statt und zog zahlreiche Besucher ...

Abschlussveranstaltung zum Hochwasserschutzkonzept in Ransbach-Baumbach

Die Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach arbeitet an einem umfassenden Konzept zur Vorsorge gegen Hochwasser ...

Waffelverkauf auf dem Großen Markt Montabaur: Unterstützung für Trostjanez

Die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Montabaur plant eine Aktion zur Unterstützung der ukrainischen Partnerstadt ...

Weitere Artikel


Fortbildung zum Alltagshelfer

Der AWO-Kreisverband Westerwald führt in Wirges und Westerburg Fortbildungen zum Alltagshelfer durch. ...

Feuerwehr in erweiterter Erster Hilfe ausgebildet

Heute sind technische Einsätze an Unglücksorten für die Freiwilligen Feuerwehren an der Tagesordnung. ...

Familienfreundlichkeit als Standortfaktor

Die Geldinstitute des Westerwaldkreises gaben einen Einblick in die Personalpolitik. Dabei stand die ...

Wunderbare Tage im Zeichen des Fußballs - für Mädchen

Eine Großveranstaltung hatte der SV Borod-Mudenbach da auf seinem Sportplatz in Mudenbachmit Unterstützung ...

NABU-Gruppe "Kroppacher Schweiz" zu Gast in Brandenburg

Eine Exkursion führte die NABU-Gruppe "Kroppacher Schweiz" kürzlich zu besonders schützenswerten Flächen ...

Charity-Event veranstaltete Benefiz-Turnier

Fußballspielen macht Spaß - egal ob Frau oder Mann. Beim Bachstelzen-Turnier in Guckheim ging es um den ...

Werbung