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Nachricht vom 19.06.2013    

Jugendschutzbestimmungen blieben völlig auf der Strecke

Die Polizei und die Kreisverwaltung führten Testkäufe in Montabaur, Ransbach-Baumbach und Wirges zum Thema Alkohol und Zigaretten durch. Das Ergebnis ist erschreckend, in allen getesteten Verkaufsstellen wurde der Jugendschutz missachtet.

Hochprozentigen Alkohol und Zigaretten erhielt die 17-Jährige in allen getesteten Verkaufstellen. Foto: Helga Wienand-Schmidt

Region. Bei einer gemeinsamen Kontrolle des Sachgebietes Jugendkriminalität der Polizeiinspektion Montabaur und Mitarbeitern des Kreisjugendamtes des Westerwaldkreises wurden am Montag, 17. Juni in insgesamt neun Geschäften in Montabaur, Ransbach-Baumbach und Wirges Testkäufe durchgeführt.

Unter den „Getesteten“ waren Tankstellen, Einkaufsmärkte und Getränkehandlungen.
Ziel dieser Käufe war die Überprüfung der Jugendschutzbestimmungen; sprich die Frage, ob sich die Geschäfte an das Verbot des Alkohol- und Zigarettenverkaufs an Jugendliche halten.

Die Bilanz der Aktion ist erschreckend. In allen Fällen erlangte die eingesetzte 17-jährige Testkäuferin (eine Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten) alkoholische Getränke in Form von hochprozentigem Schnaps und Zigaretten.




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In zwei Fällen wurden der Jugendlichen, obwohl sie ihren Personalausweis vorzeigen musste, trotzdem Schnaps und Zigaretten verkauft.

In allen anderen Fällen wurde sie weder nach ihrem Alter noch nach ihrem Ausweis gefragt, teilte die PI Montabaur mit.

Direkt nach dem Kauf wurden die anwesenden Verantwortlichen auf die festgestellten Missständen deutlich angesprochen. Auf die Erstattung von Ordnungswidrigkeiten/Anzeigen wurde bei dieser Kontrolle verzichtet.

Bei einem wiederholten Verstoß gegen die Vorschriften des Jugendschutzgesetzes kann dies zu empfindlichen Geldbußen von bis zu 1.000 Euro führen.
Polizei und Jugendamt künden vermehrt weitere Kontrollen an.


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