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Nachricht vom 08.05.2013    

Wirtschaft im Westerwaldkreis enttäuscht

Die Meldungen zum Bundesverkehrswegeplan der rheinland-pfälzischen Landesregierung sorgt für herbe Kritik bei den Wirtschaftsunternehmen im Westerwaldkreis. Die geht aus einer Pressemitteilung der IHK Montabaur hervor.

Montabaur. Das Bundesverkehrsministerium stellt zurzeit den neuen Bundesverkehrswegeplan auf, der die Weichen für den Infrastrukturausbau bis 2030 stellen wird. Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat nun die Liste der Projekte veröffentlicht, die vom Land für diesen Plan angemeldet werden.

„Die vorliegende Liste ist deutlich kürzer als in den vorherigen Anmeldeperioden. Eine Priorisierung ist im Grundsatz sicher nicht schlecht, allerdings sind die Kriterien für die Projektauswahl weitgehend unklar“, kommentiert Richard Hover, Regionalgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz für den Rhein-Lahn- und den Westerwaldkreis, die vorliegende Anmeldung.

„2008 hieß es beispielsweise noch, man wolle sich bei der Neufassung des Bundesverkehrswegeplans für eine bessere Einstufung der Ortsumgehungen Ailertchen, Hellenhan-Schellenberg und Rehe entlang der B 255 einsetzen. Heute sind diese nicht einmal mehr in der Projektliste enthalten. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Region.“




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Aus Sicht der IHK ist die B 255 eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen für die regionale Wirtschaft, dementsprechend bedeutsam ist die Verbesserung ihrer Nutzbarkeit durch Ortsumgehungen.
„Der geplante Ausbau des Schienennetzes und der Wasserstraßen ist sicher positiv zu bewerten, gerade auch für das lärmgeplagte Mittelrheintal. Aber egal wie viel Güter auf die Schiene oder die Wasserstraße verlagert werden: Für das letzte Stück des Weges braucht es immer Lkw und damit ein leistungsfähiges Straßennetz. Das sollte eigentlich auch in Mainz bekannt sein“, so Hover.


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