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Nachricht vom 02.03.2013    

Gemeinsame Ausbildung der Reservisten

Für die Reservisten aus der Region Westerwald, Rhein-Lahn, aus dem Landkreis Altenkirchen und aus Morsbach gab es einen Ausbildungstag in der Alsberg Kaserne Rennerod. Schießausbildung am Simulator aber auch ganz profane Dinge wie der Umgang mit Kompass und Karte standen auf dem Übungsplan.

Hauptfeldwebel d.R. Armin Schneider (vorne) bei der Einweisung in den Marschkompass der Bundeswehr. Fotos: Gerd Kaminski

Rennerod/Wissen. Unter der Federführung des Landeskommandos Rheinland–Pfalz in Mainz richtete die Reservistenkameradschaft (RK) Wisserland 1992 e.V. im Bayerischen Soldatenbund (BSB) 1874 e.V. für Reservisten aus den Regionen Rhein, Lahn, Westerwald und der Sieg in der Alsberg Kaserne in Rennerod gemeinsam mit ihren Ortsverbänden aus Altenkirchen, Betzdorf, Daaden, Gebhardshain, Hachenburg, Hamm (Sieg), Kirchen und Morsbach (NRW) eine umfangreiche ganztägige militärische Ausbildung aus. Personelle und materielle Ausbildungsunterstützung erfuhren die Kameraden der Reserve vom Lazarettregiment 21 Rennerod, das in der Alsberg Kaserne stationiert ist.

Die Planung und Organisation lag in Händen des RK–Vorsitzenden, Oberstleutnant d.R. Axel Wienand, der erkrankt kurzfristig die Leitung an Hauptfeldwebel d.R. Armin Schneider (Birken–Honigsessen), abtreten musste. Damit war die Veranstaltung gerettet. Es hat sich wieder einmal bewiesen, dass auf Kameraden der heimischen RK sowie auf den zuständigen Feldwebel für Reservistenangelegenheiten, Hauptfeldwebel Dirk Ganser, in schwierigen Lagen absoluter Verlass ist.

Auf dem Dienstplan standen ein Schießen im Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP), Ausbildung an Karte und Kompass sowie eine Einweisung in das Führen von Lagekarten.
Unter der Leitung der AGSHP–Gerätebediener, Klaus Schneider, Steve Brenner und Carsten Noll von der RK Wällerkaserne Westerburg e.V. wurden intensiv alle vorgesehenen Übungen mit dem Sturmgewehr der Bundeswehr „G36“ geschossen und die sichere Handhabung der Waffe trainiert. Insbesondere galt es, diverse Grundübungen zu schießen, um der aktuellen Vorschriften- und Befehlslage im Landeskommando Rheinland–Pfalz umfänglich gerecht zu werden.




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Im Ausbildungsabschnitt Karte und Kompass wies Hauptfeldwebel d.R. Armin Schneider die Reservisten zunächst in den Aufbau und den Gebrauch des Marschkompasses ein. Weitere Themen waren das Feststellen der Himmelsrichtung sowie das Einnorden der Karte mit dem Marschkompass. Wie man eine Kompasszahl nach Geländepunkten oder nach der Karte ermittelt, wurde ebenso geübt, wie das Übertragen einer Kompasszahl in das Gelände und die Karte. Dabei durfte selbstverständlich die reine Kartenarbeit nicht fehlen. Das Bezugspunktverfahren sowie das Vorbereiten und Führen einer Lagekarte bildeten den Abschluss der Ausbildung.
So mancher Kritiker wird sich nach dem Sinn einer solchen „vorsintflutlichen“ Ausbildung fragen, wenn es doch hochmoderne, satellitengestützte Orientierungsmittel, wie etwa GPS, gibt. Die Antwort liegt auf der Hand. Technik kann abgeschaltet werden, bzw. ausfallen, oder gar lahmgelegt werden. Und dann? Bleibt alles stehen? Die Bundeswehr hält nach wie vor an dieser Ausbildung fest.
Lobende Worte aus den Reihen der Teilnehmer zeugten von einer breiten Zustimmung zum Ausbildungsparcours.
Besonderes Lob durfte der zuständige Feldwebel für Reservistenangelegenheiten, Hauptfeldwebel Dirk Ganser, erfahren, der das Vorhaben vor allem in der Planungsphase vorangetrieben hat. (aw)


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