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Nachricht vom 14.01.2013    

Energiewende im Westerwald gestalten

Die Arbeitsgemeinschaft von Bündnis 90/Die Grünen im Westerwald lädt kommunale Mandatsträger und interessierte Bürger zur Energietagung nach Hachenburg ein. Das Thema Energiewende ist in aller Munde, viele Entscheidungsträger auf der kommunalen Ebene müssen jetzt Weichen stellen. Dazu braucht es auch Kenntnisse.

Hachenburg. Die Energiewende ist in aller Munde. Besonders MandatsträgerInnen müssen sich immer häufiger mit der Umsetzung der Energiewende auseinandersetzen. Mit der ersten Westerwälder Energie Tagung bieten Bündnis 90/Die Grünen jetzt eine parteiübergreifende Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Die Arbeitsgemeinschaft Energie von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Westerwald lädt dazu für Samstag, den 16. Februar, ab 13 Uhr in die Stadthalle Hachenburg ein. Angesprochen sind alle Orts-, Verbandsgemeinderäte, die Kreistagsmitglieder von Westerwald, Neuwied und Altenkirchen, sowie am Thema interessierte Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Nach der Begrüßung wird das Thema Windenergie im Westerwald von mehreren Referenten aus verschiedenen Blickwinkeln vorgestellt. Andreas Hartenfels, MdL, energiepolitischer Sprecher Bündnis90/Die Grünen setzt sich mit dem Thema „Windkraftnutzung in Rheinland-Pfalz – Regionale und kommunale Verantwortung annehmen“ auseinander.

Im Referat „Praktische Aspekte der Windenergie im Wald, Naturschutz, Erschließung und Modelle der Vertragsgestaltung“ wird Referent Michael Diemer, Forstamtsleiter Landesforsten Rheinland-Pfalz sich um die besonderen Belange des Naturschutzes und mögliche Lösungswege in Konfliktfällen kümmern.

Die Windenergie in RLP im Hinblick auf die regionale Wertschöpfung beleuchten Valérie Charbonnier und Thorsten Henkes von der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Peter Müller, Vorstand der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG spricht zu „Energieerzeugung in Bürgerhand und deren Demokratisierung".
Zum Schluss gibt der Unternehmer Konstantin Neven DuMont Anregungen für Entscheidungsträger und macht sich Gedanken zur Energiewende aus kommunaler Sicht.

Nach der anschließenden Kaffeepause verteilen sich die Teilnehmer in verschiedene Arbeitskreise, um sich dort zu den Themen „Informationsaustausch und Vernetzung der kommunalen Mandatsträger“, „Naturschutz und Windkraft“ oder „Energiewende – Was bedeutet das für die Bürger?“ auszutauschen, zu diskutieren und neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Ab 17:30 Uhr gibt es eine abschließende Aussprache im Plenum, um die Ergebnisse der Arbeitskreise kurz vorzustellen. Die Veranstaltung endet etwa gegen 18.30 Uhr.
Anmeldung/Kontakt:
Manfred Calmano - Vorsitzender Ortsverein Wallmerod – Telefon: 06435 3260 – E-mail: manfred@calmano-keramik.de
Siegbert Hardieß, Vorstandssprecher Kreisverband – Telefon: 02688 8326 – E-mail: siggi@hardiess.de
Markus Erdmann – Beisitzer Kreisverband – Telefon: 06435 908792 – E-mail: m.erdmann@bizkom.de
oder in der Geschäftsstelle, GRÜNE-Westerwald, Kopernikusstr. 8, 56410 Montabaur
vorstand@gruene-ww.de


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Kommentare zu: Energiewende im Westerwald gestalten

1 Kommentar

Energiewende, Genossenschaften, Bürgerbeteiligung. Alles positiv besetzte Begriffe. Und doch sind Energiegenossenschaften die zweitbste Lösung. Viel besser ist es, wenn die Kommunen ihre Pflicht erkennen und im Energiesektor aktiv werden. Der Öffentliche Sektor ist nicht nur dazu da, Schulden zu machen und Privaten Gewinne zu ermöglichen. Erstens leigt die Zuständigkeit für eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung originär bei den Kommunen und - zweitens - ist es keine Schande, wenn finanziell klamme Gemeinden auf diesem Wege Einnahmen generieren und dafür sorgen, dass der den Strom-Multis vorenthaltene Gewinn auch beim Gebührenzahler positiv ankommt.
#1 von Bernd Becker, am 16.01.2013 um 16:21 Uhr

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