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Nachricht vom 12.01.2013    

Tödliche Schüsse in Ingelbach forderten drei Opfer

Drei Todesopfer forderte ein vermutlich familiärer Streit in Ingelbach. In einem Wohnhaus wurde ein 83-jährige Frau erschossen, die 40-jährige Lebensgefährtin erlag am Samstagabend ihren schweren Verletzungen. Der 45-jährige Tatverdächtige erschoss sich selbst. Ein 17-jähriger Junge konnte flüchten und überlebte.

Die Polizei untersucht den Tatort. Fotos: Ralf Steube

Ingelbach. (Aktualisiert) Insgesamt sind nun drei Tote nach einem offensichtlichen Familienstreit zu beklagen.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Ermittlungsbehörden war es zu einem Streit im Haus in Ingelbach, das von einer 83 Jahre alten Frau, ihrer 40-jährigen Enkelin deren 45-jährigem Lebensgefährten und dem 17 Jahre alten Sohn der Frau bewohnt wird.
Gegen 11.40 Uhr ging der Notruf bei der Polizei ein, die Beamten hörten die Schüsse im Verlauf des Gesprächs. Bei den abgegebenen Schüssen wurde die 83-Jährige tödlich getroffen. Die Lebensgefährtin wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus verbracht. Sie verstarb am Samstagabend in einer Klinik, so die Polizei.

Im Anschluss richtete der 45-jährige die Waffe gegen sich selbst und erlag seinen Verletzungen noch vor Ort.




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Die Lebensgefährtin hatte selbst noch den Notruf an die Polizei abgesetzt und von einem Streit berichtet. Der 17-jährige Sohn der Lebensgefährtin konnte sich in ein benachbartes Anwesen flüchten und blieb unverletzt.

Der 45-jährige war nach derzeitigem Kenntnisstand legal im Besitz der Waffe. Als Mitglied eines Schützenvereins hatte der Mann mehrere Schusswaffen in legalem Besitz. Ob die Tatwaffe auch zu den registrierten Waffen zählt müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Derzeit gibt es laut Polizei keine Hinweise darauf, dass er die Kleinkaliberwaffe unberechtigt besaß.

Über die genauen Hintergründe der Tat können noch keine Angaben gemacht werden. Der vermutlich einzige Zeuge, der 17-jährige Sohn der 40-Jährigen steht unter Schock und wird derzeit betreut.

PP Koblenz


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