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Nachricht vom 05.12.2012    

Heimische Mittelständler sprachen über ideelle Unternehmenswerte

„Geänderte Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt und der Wechsel des Verkäufermarkts zum Käufermarkt erfordert es, dass wir unsere Management- und Vertriebsstrategien daran anpassen“, so der Bezirksgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft BVMW zur Begrüßung bei der Abschlussveranstaltung des heimischen BVMW für 2012 am 28. November. Diesmal begrüßte er fast 50 Repräsentanten des Mittelstandes der Region in der Deutschen Angestellten Akademie in Siegen.

v. l. nach r.: Referent Rainer Kratzmann und Rainer Jung, BVMW Gesch.-F. Südwestfalen/LDK-Nord/WW Foto: BVMW

Siegen. „Sog statt Druck – neue Kunden, neue Mitarbeiter, neue Chancen“, war das Thema, dem sich als Referent der Neusser Unternehmensentwickler und -Coach Rainer Kratzmann widmete. Er stellte in seinem schon fast philosophischen Vortrag die Frage, wie es um die Authentizität der Unternehmen stehe. Zu viele würden sich ausschließlich darüber definieren, was sie täten, statt darüber, was ihnen am Herzen läge, so Kratzmann. In diesem Zusammenhang ging es auch um die erlebbaren Werte eines Unternehmens. Gemeint waren damit die inneren, die immateriellen Werte, die ein Unternehmen für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten attraktiv und wertvoll machen. Menschen suchen – ja sehnen sich sogar – nach Werten. Mit Unternehmen die ihre Werte für alle feststellbar leben, würde man gerne arbeiten und zusammenarbeiten. Denn vor der Wertschöpfung ständen die Wertschaffung und Wertschätzung. Außerdem sollte der Intuition mehr Raum gegeben werden.

Das gelte auch für den Umgang mit Problemen. Nach Kratzmanns Beobachtungen operieren zu viele Unternehmen mit kurzfristigen Maßnahmen an den Symptomen von Problemen. Statt Probleme ‚nur’ zu lösen sollten diese aufgelöst werden, was bedeute, an die wahren Ursachen zu gehen. „Ungelöste Probleme und verschleppte Entscheidungen machen ein Unternehmen weder für Mitarbeiter noch für Kunden attraktiv“, so der Coach. Darüber hinaus lösen sie Automatismen in den Unternehmen aus – und das mit schwerwiegenden Konsequenzen. Alles reproduziere sich nach seiner Art – Druck ebenso wie Sog.




Als wesentlichen Erfolgsfaktor neben der auf Werten basierenden Unternehmenskultur empfahl Kratzmann die Entwicklung der Unternehmensvision. Sei diese stimmig, erfülle sie Mitarbeiter mit Stolz, gäbe dem eigenen Tun einen Sinn und sorge so dafür, dass sich Menschen mit dem Unternehmen identifizieren könnten. Dies sei die Voraussetzung für Mitarbeiterengagement und Kundenloyalität. Es gelte: „nur was innen glänzt, kann außen strahlen“.


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