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Nachricht vom 22.10.2012    

Vom Tanzen, vom Malen und vom Fliegen

Die Westerwald Bank in Hachenburg zeigt die Ausstellung „Fliegen“ von Bettina Mauel. Es sind vor allem farbintensive Tanz- und besonders Tangomotive, die bis ins neue Jahr hinein die Galerie der Bank am Neumarkt prägen. Die in Köln lebende Bettina Mauel studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf, zu ihren Lehrern zählten Gerhard Richter und Gotthard Graubner.

Die Kölner Malerin Bettina Mauel sowie Geschäftsstellenleiter Stephan Zorn und Regionalvertriebsleiter Nikolai Boiar von der Westerwald Bank präsentieren die Ausstellung „Fliegen“ (von links).

Hachenburg. Die Welt des Tanzes ist eine Welt erfüllter Bewegung, die sich aus eigener Kraft den Raum erobert. Das bleibt flüchtig: ein Rausch der Übergänge, ein Reigen aus Hingabe, Sehnsucht und Selbstbewusstheit, durchsetzt von Gesten, die sich zeigen wollen, und Blicken, die mit ihnen verschmelzen wollen. Auch wer Tanz sieht, bewegt sich, und wer ihn malt, nicht weniger. Und der gemalte Tanz kann eine Spur sein, die das Streben nach gelebtem Selbstausdruck auch im Betrachter rege werden lässt. Dies ist freilich nur ein Aspekt der Bilderwelt, die die Kölner Malerin Bettina Mauel dem Tanz widmet und derzeit in der Galerie der Hachenburger Westerwald Bank im Rahmen ihrer Ausstellung „Fliegen“ präsentiert - ein Anklang an die alte Sehnsucht, die Schwerkraft aus seelenvoller eigener Kraft zu überwinden.

Bettina Mauel studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf, zu ihren Lehrern zählten Gerhard Richter und Gotthard Graubner. Als gebürtige Wuppertalerin eng vertraut mit Tänzerin und Choreografin Pina Bausch und ihrem Werk entstanden schon früh Tanzbilder, die der noch jungen Künstlerin Mitte der 80er Jahre das renommierte Max-Ernst-Stipendium einbrachten. Sie blieb dem Thema treu, nicht zuletzt aus eigener tänzerischer Erfahrung und Leidenschaft. So kreisen in den letzten Jahren viele Ölgemälde um den Tango, „der wie vielleicht kein anderer Gesellschaftstanz in die eigene Mitte führt – die Mitte von Frau und Mann und der Begegnung beider“, wie es der Laudator und Philosoph Janssen Peters anlässlich der Vernissage ausdrückte.



Bereits zuvor hatte Nikolai Boiar, Regionalvertriebsleiter der Westerwald Bank, die Besucher auf die Vernissage eingestimmt und sich eines finnischen Sprichwortes bedient, um sich dem Charakter der Ausstellung zu nähern: „Tanzen ist Träumen mit den Beinen.“ Wer sich mit Bettina Mauels Arbeiten auseinander setzen möchte, hat dazu während der Öffnungszeiten der Westerwald Bank die Möglichkeit. Die Ausstellung mit rund zwei Dutzend Werken aus den letzten Jahren läuft bis zum 11. Januar 2013.


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