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Nachricht vom 12.10.2012    

LKWs und Busse kontrolliert

Die Verkehrsdirektion Koblenz war im landesweit angesetzten Kontrolltag zur Überwachung des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs der Polizei im Bereich der A 61 aktiv. Grund für den Kontrolltag war die Zunahmen der Unfälle mit LKW-Beteiligung, neun Menschen kamen im Bereich des PP Koblenz dabei ums Leben.

Region. Im Rahmen des landesweiten Kontrolltages zur Überwachung des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs kontrollierten Einsatzkräfte der Verkehrsdirektion Koblenz am Donnerstag, 11. Oktober, in der Zeit von 8 Uhr bis 14 Uhr 24 Fahrzeuge auf der A 61.

Der Anteil des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs nimmt auf den Bundesautobahnen sowie überregionalen Bundesstraßen stetig zu. Geschwindigkeitsüberschreitungen, fehlende Ladungssicherung, zu geringer Abstand, technische Mängel, Fehler beim Überholen sowie Übermüdung infolge Nichtbeachten der Lenk- und Ruhezeiten waren in der Vergangenheit die Hauptunfallursachen mit Beteiligung von Fahrzeugen des Schwerverkehrs und von Reisebussen.

Im ersten Halbjahr 2012 ereigneten sich im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz 2.413 Verkehrsunfälle an denen LKW beteiligt waren. Bei neun Unfällen wurden dabei Menschen tödlich verletzt. Bei 1.899 dieser Unfälle setzten LKW- Fahrer die Ursache für das Unfallgeschehen.




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Um diesem Phänomen effektiv zu begegnen, wurde der landesweite Kontrolltag vom Morgen bis in die Abendstunden auf dem Fernstraßennetz durchgeführt. Das Hauptaugenmerk dieses Kontrolltages lag in der Überprüfung von Ladungssicherheit, technischem Zustand der Fahrzeuge sowie Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten.

Die Bilanz der Kontrollkräfte auf der A 61 fiel positiv aus. Die meisten Fahrzeuge entsprachen den Vorschriften und die meisten Fahrzeugführer hatten sich an die gesetzlichen Vorgaben gehalten. So wurden nur fünf LKW- Fahrer wegen kleinerer Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten belangt.

In zwei Fällen musste die Weiterfahrt vorübergehend untersagt werden. Einmal wegen mangelhaft gesicherter Ladung und in einem zweiten Fall wegen technischer Mängel, teilte das Polizeipräsidium Koblenz mit.

Nachdem die Verkehrssicherheit vor Ort wieder hergestellt wurde, konnten beide Fahrzeugführer ihre Fahrt fortsetzen.


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