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Pressemitteilung vom 16.09.2026    

Kontinuität an der Spitze: Jenny Groß führt CDU Westerwald weiter

Die Westerwälder CDU hat sich beim Kreisparteitag in Girod für Kontinuität entschieden. An der Spitze bleibt Bildungsstaatssekretärin Jenny Groß, die mit deutlicher Mehrheit im Amt bestätigt wurde. Auch der übrige Vorstand wurde neu aufgestellt.

Jenny Groß überreichte Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig Westerwälder Spezialitäten. (Foto: Marcel Willig)

Girod. Kontinuität und Geschlossenheit standen im Mittelpunkt des Kreisparteitags der Westerwälder CDU. Die Delegierten bestätigten Bildungsstaatssekretärin Jenny Groß aus Steinefrenz mit großer Mehrheit erneut als Kreisvorsitzende.

Zwei Jahre mit mehreren Wahlerfolgen
In ihrer Rede ließ Groß die vergangenen zwei Jahre Revue passieren, geprägt von der Kommunal- und Bürgermeisterwahl, der Bundestagswahl und schließlich dem historischen Ergebnis der CDU bei der Landtagswahl 2026. Sie zeigte sich stolz auf die Arbeit der CDU Westerwald und dankte allen Mitgliedern für ihren Einsatz.

Als Beleg für die erfolgreiche Parteiarbeit vor Ort nannte sie 38,3 Prozent bei der Kommunalwahl, 20 Sitze im Kreistag sowie zahlreiche gewonnene Bürgermeisterwahlen. Auch Harald Orthey sei mit einem klaren Ergebnis in den Bundestag eingezogen und vertrete den Westerwald seither dort. Besondere Anerkennung sprach Groß ihm für seinen mehr als 27 Jahre währenden Einsatz als Geschäftsführer des CDU-Kreisverbandes aus.

Als weiteren Höhepunkt bezeichnete sie die Landtagswahl am 22. März 2026, bei der die CDU Rheinland-Pfalz erstmals seit 1988 wieder als Sieger hervorging. Im Westerwald konnte die Partei sämtliche Landtagswahlkreise für sich entscheiden.

Politische Heimat trotz Amt in Mainz
Seit Mai ist Jenny Groß als Bildungsstaatssekretärin für die Bildungspolitik des Landes zuständig. Trotz dieser Aufgabe betonte sie ihre enge Bindung an den Westerwald: Mainz beschrieb sie als ihren Arbeitsort, während der Westerwald für sie Heimat bleibe, wo sie mit ihrer Familie lebe und sich weiterhin für ihre politische Heimat, die CDU, engagiere.

Zu Gast beim Parteitag war zudem Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig, die den Austausch über aktuelle Herausforderungen und die künftige Ausrichtung der Bildungspolitik bereicherte.

Präsenz vor Ort als politisches Prinzip
Für Groß hat die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin oberste Priorität. Präsenz zeige sich für sie überall dort, wo Menschen zusammenkämen, auf Festen, bei Veranstaltungen, in Betrieben, Einrichtungen oder auf der Kirmes. Wichtiger als der reine Wahlkampf sei dabei die Arbeit in der Zeit dazwischen: zuhören, Anliegen umsetzen und Verantwortung tragen.

Um den Dialog mit der Bevölkerung weiter auszubauen, setzt die CDU nach Groß' Worten auf unterschiedlichste Formate, wobei die Ideenfindung dafür noch längst nicht abgeschlossen sei. Auch der digitalen Kommunikation komme dabei wachsende Bedeutung zu, weshalb sie dem Social-Media-Team der Partei für dessen Arbeit auf Facebook und Instagram dankte.



Mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Debatten formulierte Groß zudem ihr Verständnis von der Rolle der CDU: Die Partei müsse zusammenführen statt spalten, ruhig bleiben statt laut werden, zuhören, klare Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen.

Neuer Kreisvorstand mit hoher Zustimmung gewählt
Im Anschluss fanden die Vorstandswahlen statt, bei denen sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten mit deutlichen Mehrheiten bestätigt wurden. Als Kreisvorsitzende steht Jenny Groß aus Steinefrenz weiterhin an der Spitze. Ihre Stellvertretung übernehmen Susanne Görg aus Montabaur, Dr. Stephan Krempel aus Westerburg, Alexandra Marzi aus Helferskirchen und Gerrit Müller aus Rennerod. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Marvin Kraus aus Nistertal, für die Mitgliederbetreuung ist Roland Weimer MdL aus Wallmerod zuständig, als Schriftführer fungiert Daniel Best aus Eitelborn und als Digitalisierungsbeauftragter Paul Hannus aus Höhr-Grenzhausen.

Als Beisitzerinnen und Beisitzer wurden gewählt: Peter Aller aus Goddert, Dominic Bastian aus Rennerod, Bela Bay aus Höchstenbach, Natalie Benner aus Gehlert, Kathrin Evrem aus Herschbach UWW, Kinga Hofmann aus Höhr-Grenzhausen, Michael Jung aus Ransbach-Baumbach, Christopher Liptau aus Montabaur, Rebecca Netsch aus Neuhäusel, Jacqueline Schlotter aus Wirges, Markus Sehner aus Rothenbach und Iris Wagner aus Unnau. Die Kassenprüfung übernehmen künftig Pia Hüsch-Schäfer aus Hachenburg und Edgar Deichmann aus Herschbach.

Dank für langjähriges Engagement
Verabschiedet aus dem Kreisvorstand wurden unter Dank Schatzmeister Dr. Kai Müller sowie die Beisitzer Guido Malm und Janick Pape MdL, die dem Gremium künftig als kooptierte Mitglieder in anderen Funktionen verbunden bleiben. Besonderen Dank richtete Groß an die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland für deren engagierte Vertretung des Landrats. Sie würdigte deren enorme Leistung für den Kreis persönlich und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Den Abschluss des Parteitags bildete das Singen der Nationalhymne. (PM/bearbeitet durch Red)


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