Pressemitteilung vom 03.09.2026 
Plakatkunst gegen Wettrüsten: Ausstellung von Friedensplakaten im ehemaligen NATO-Bunker Montabaur
Im Stadtwald von Montabaur öffnet eine besondere Ausstellung ihre Türen: Die International Peace Poster Exhibition (IPPE) gastiert in einem ehemaligen Bunker. Besucher können historische Plakate der Friedensbewegung der 1980er Jahre bestaunen.
Montabaur. Vom 13. September bis zum 26. Oktober 2026 präsentiert der Verein b-05 im Rahmen seines Kultursommers die International Peace Poster Exhibition (IPPE) in einem ehemaligen NATO-Bunker. Diese Wanderausstellung zeigt eindrucksvoll die internationale Reaktion auf das Wettrüsten der frühen 1980er Jahre. Damals wurden fast 2.000 Plakate aus aller Welt an den Initiator Lutz Schoenherr gesandt, um den globalen Wunsch nach Frieden und Abrüstung zu dokumentieren.
Die Friedensbewegung jener Zeit war erfolgreich und trug zur Unterzeichnung wichtiger Abkommen zwischen den Supermächten bei. Besonders erinnert wird an die Großdemonstration 1982 in Bonn mit über 250.000 Teilnehmern. Heute sind die Themen der damaligen Plakate aktueller denn je, da erneut Kriege weltweit entflammen und militärische Aufrüstung als Lösung betrachtet wird.
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In Bunker 6 werden nur wenige der historischen Plakate physisch ausgestellt. Der Großteil wird digital in einer Endlosschleife gezeigt. Ergänzend dazu informieren Roll-ups über die Friedensbewegung der 80er Jahre, welche im Rahmen einer Berliner Abiturarbeit entstanden sind. Die Vernissage findet am Sonntag, 13. September 2026, um 15 Uhr statt.
Verantwortlich für die Ausstellung ist die International Peace Poster Exhibition unter der Leitung von Lutz Schoenherr. (PM/KI/Red)
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