Pressemitteilung vom 03.09.2026 
Ebling treibt Netzausbau für erneuerbare Energien in Rheinland-Pfalz voran
Um die ambitionierten Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen, setzt Klimaschutzminister Michael Ebling auf eine zügige Erweiterung der Netzinfrastruktur. Dabei sollen regionale Besonderheiten berücksichtigt werden.
Mainz. Rheinland-Pfalz ist laut Klimaschutzminister Michael Ebling auf einem guten Weg, seine ehrgeizigen Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen. "Der Zubau von 1.500 Megawatt pro Jahr ist ein ehrgeiziges Ziel, ich bin aber optimistisch, überzeugt, dass man das schaffen kann und dass man ehrgeizige Ziele braucht", erklärte der SPD-Politiker im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Bis 2030 sollen 2,2 Prozent der Landesfläche für Windenergie ausgewiesen sein. Die fünf Planungsregionen des Bundeslandes weisen unterschiedliche Voraussetzungen auf. "Im Mittelrheintal sind die Bedingungen anders als in den Hunsrückhöhen."
Ebling betonte die Notwendigkeit, regionale Besonderheiten beim Flächenausbau zu berücksichtigen. Im Rhein-Hunsrück-Kreis, der als Vorbild im Ausbau gilt, müssten sich die Menschen keine Sorgen um den Soonwald oder eine Überbeanspruchung der Flächen machen. "Wir wollen die Menschen ja mitnehmen."
Der Ausbau der Netze sei jedoch anspruchsvoller geworden. "Da haben wir Engpässe, nicht nur in Rheinland-Pfalz." Um Batteriespeicher ans Netz anzuschließen, seien Knoten notwendig, die derzeit noch fehlen. "Wir müssen einen wirklich starken Fokus darauf lenken, dass wir die Netze in den nächsten Jahren weiter ertüchtigen."
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Eine "Netzwerkstatt" im Herbst soll mit regionalen und überregionalen Netzbetreibern Prioritäten für den Ausbau setzen. "Wir brauchen einen starken Fokus auf die Netzertüchtigung und eine Planung, wie wir Netzkapazitäten schaffen." Dies sei essenziell, um neue Gewerbegebiete anzusiedeln. "Engpässe im Netz dürfen nicht unseren wirtschaftlichen Erfolg gefährden", betonte Ebling. Er will dies auch im Beirat der Bundesnetzagentur ansprechen, dem er nun angehört.
Die Bundesregierung sei ebenfalls gefordert: Deutschland müsse bei der Digitalisierung der Netze "eine ordentliche Schippe drauflegen". "Wir müssen in der Digitalisierung unserer Netze eine klarere, auch bundesgesetzliche Regelung und Fristen bekommen." (dpa/KI/Red)
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