Pressemitteilung vom 02.09.2026 
Fünf Jahre Musikkirche: Ein Fest der Barockmusik im Westerwald
Die Musikkirche Ransbach-Baumbach feiert ihr fünfjähriges Bestehen mit einem besonderen Abendgottesdienst. Am 19. September erwartet die Besucher ein Konzert eines Barockorchesters, das Werke berühmter Komponisten präsentiert.
Ransbach-Baumbach. Wenn aus einer Idee eine kirchenmusikalische Institution wird: Die Musikkirche in Ransbach-Baumbach begeht ihren fünften Geburtstag und würdigt dieses Jubiläum am Samstag, 19. September, mit einem klangvollen Abendgottesdienst ab 17 Uhr. Ein professionelles Barockorchester wird Werke von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Johann Crüger aufführen. Im Anschluss sind die Gäste eingeladen, den Geburtstag im benachbarten Festzelt bei Getränken und Buffet zu feiern.
Für Dekanatskantor Jens Schawaller war die Gründung der Musikkirche ein Glücksfall, begleitet von einem Ortswechsel verschiedener Ensembles von Montabaur nach Ransbach-Baumbach. Dort ist 2021 etwas völlig Neues entstanden, glaubt Schawaller. "In den vergangenen fünf Jahren feierten wir fast 60 musikalische Abendgottesdienste und 20 große Konzerte. Das ist schon etwas Besonderes", so Schawaller.
Das Engagement trägt Früchte
Besonders hervorzuheben ist das ehrenamtliche Engagement, das die Musikkirche trägt. Monika Schlößer, Vorsitzende des Fördervereins Musica Sacra e. V., betont: "Sie lebt seit ihrer Gründung vom guten Willen vieler." Der damalige Kirchenvorstand sowie der ehemalige Dekan und Pfarrer Wolfgang Weik sahen die Chance für die Kirchengemeinde und Region und unterstützten das Projekt nach Kräften.
Die monatlichen musikalischen Abendgottesdienste und Konzerte sind gut besucht und ziehen sogar Besucher aus Koblenz an, die hochklassige Musik ohne Eintritt genießen möchten. Jens Schawaller lobt auch den jetzigen Pfarrer Carsten Schmitt: "Er ist ein Mensch, dem es gelingt, andere zu begeistern und viele Akteure mit ins Boot zu holen."
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Ehrenamtliche Helfer wie das Küsterehepaar, eine Hauswirtschafterin und ein Regisseur bringen sich mit ihren vielfältigen Begabungen ein. Auch musikalisch talentierte Menschen bereichern die Ensembles. "Viele kommen auf uns zu und wollen Teil von etwas werden - von der Kantorei oder von der Gruppe "trio flex", zum Beispiel. Wir sind offen und freuen uns, dass sie sich und ihre Kreativität einbringen", unterstreicht Schawaller. Derzeit musizieren in der Musikkirche unter anderem die Evangelische Kantorei, die Cappella Taboris und das trio flex & friends.
Pfarrer Carsten Schmitt erinnert sich besonders gerne an den Auftritt von "trio flex" während der Reihe "Sieben Wochen Songs": "Die MusikerInnen haben mit viel Inbrunst und allerlei kreativen Klangformern ein wahrhaft donnerndes Stück Musik interpretiert. Das war legendär!", sagt er lächelnd. Monika Schlößer fand den Ewigkeitssonntag besonders bewegend: "Die Musik strahlte eine große Ruhe und Intimität aus - obwohl die Kirche voll war."
Vielleicht ist genau das ein Geheimnis der Musikkirche: Sie ist ein Ort, in dem musikalische Gegensätze ihren Platz haben: das Donnernde und das Zarte, das Humorvolle und das Ernste. Und alles klingt. Sogar außergewöhnlich gut, findet Jens Schawaller: "Der Raum hat eine tolle Akustik. Sowohl wenn ihn ein ganzes Orchester mit Pauken bespielt - oder wenn jemand auf der Orgel einen Song von Abba interpretiert."
Die Musikkirche bleibt ein Ort, der vom Engagement vieler lebt, betonen Schawaller, Schmitt und Monika Schlößer gemeinsam: "Das ist das Entscheidende. Und daran wollen wir auch künftig arbeiten." (PM/KI/Red)
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