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Pressemitteilung vom 02.09.2026    

Hachenburg: Kritik an Kreiselplänen im Burggarten

Die Pläne für einen Verkehrskreisel am Hachenburger Burggarten sorgen weiter für Diskussionen. Nach einem Ortstermin fordert Line Bratenstein von den Linken eine Prüfung von Alternativen. Im Fokus stehen der Schutz alter Bäume und mögliche Entlastungen für den Innenstadtverkehr.

(Foto: Line Bratenstein | Die Linke Westerwald)

Hachenburg. Nach einem Ortstermin am Dienstag (1. September 2026) im Hachenburger Burggarten spricht sich Line Bratenstein, Mitglied der Linken im Westerwald, dafür aus, die Planungen für einen Verkehrskreisel im Bereich Alexanderring, Friedrichstraße und Borngasse kritisch zu überprüfen und Alternativen ernsthaft in Betracht zu ziehen. Bratenstein traf sich vor Ort mit Vertreterinnen der Bürgerinitiative "Burggarten retten", die sich gegen die Umsetzung des Kreisverkehrs in der derzeit vorgesehenen Form einsetzt.

Sorge um alten Baumbestand und Denkmalschutz
Nach Angaben der Initiative müssten für das Bauvorhaben mehrere alte Bäume sowie weitere Gehölze weichen. Zudem seien bauliche Eingriffe an der bestehenden Mauer vorgesehen. Bratenstein erklärte, dass man beim Anblick des alten Baumbestands schnell verstehe, warum sich Bürger für dessen Erhalt einsetzten, da gewachsene Grünflächen nach einem Verlust nicht einfach zu ersetzen seien.

Forderung nach Verkehrsberuhigung und Alternativen
Zwar müsse das Argument der Verkehrssicherheit ernst genommen werden, daraus folge jedoch nicht automatisch, dass der geplante Kreisel die beste Lösung darstelle. Verkehrssicherheit und der Erhalt der Anlage dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es gelte zunächst zu prüfen, wie Durchgangs- und vor allem Lastwagenverkehr stärker aus der Innenstadt herausgehalten werden können. Zusätzliche Flächenversiegelung und der Verlust alter Bäume sollten keinesfalls als alternativlos gelten.




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Politische Unterstützung und anstehende Ratssitzung
Bratenstein kündigte an, das Thema in den Kreisverband der Linken einzubringen. Auf der Mitgliederversammlung am 8. September will sie beantragen, die Bürgerinitiative mit bis zu 150 Euro für Informationsmaterialien zu unterstützen. Kommunalpolitik bedeute für sie, vor Ort zuzuhören, die Lage persönlich zu prüfen und in konkrete Unterstützung umzusetzen. Die Bürgerinitiative ruft zudem zur Teilnahme an der öffentlichen Stadtratssitzung am 14. September 2026 um 19 Uhr auf. Abschließend betonte Bratenstein, Hachenburg brauche seine Grünflächen, weshalb der Burggarten erhalten und zusätzliche Versiegelung vermieden werden müsse. (PM/KI/Red)


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