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Nachricht vom 31.08.2026    

Landratswahl Westerwaldkreis: Lütkefedder gewinnt Stichwahl mit 60,6 Prozent

Von Wolfgang Rabsch

Klaus Lütkefedder (CDU) hat die Stichwahl um das Amt des Landrats im Westerwaldkreis mit 60,6 Prozent für sich entschieden. Seine Mitbewerberin Dr. Tanja Machalet (SPD) kam auf 39,4 Prozent.

(Fotos: Wolfgang Rabsch)

Montabaur. Bei der Landratswahl im Westerwaldkreis am 16. August 2026 hatte keiner der Bewerber die erforderliche Mehrheit erreicht. Deshalb mussten sich Dr. Tanja Machalet (SPD) und Klaus Lütkefedder (CDU) am 30. August 2026 einer Stichwahl stellen.

Diese entschied Lütkefedder mit 60,6 Prozent für sich, Machalet erhielt 39,4 Prozent. Der WW-Kurier berichtete am 30. August aus dem Kreishaus in Montabaur.

Die Ergebnisse der Verbandsgemeinden

Das vorläufige amtliche Endergebnis in den Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises, jeweils Lütkefedder zu Machalet:

Höhr-Grenzhausen: 60,3 zu 39,7 Prozent
Ransbach-Baumbach: 62,5 zu 37,5 Prozent
Wallmerod: 65 zu 35 Prozent
Bad Marienberg: 57,4 zu 42,6 Prozent
Westerburg: 65,2 zu 34,8 Prozent
Montabaur: 58,9 zu 41,1 Prozent
Wirges: 60,2 zu 39,8 Prozent
Rennerod: 63,5 zu 36,5 Prozent
Selters: 59,9 zu 40,1 Prozent
Hachenburg: 55,9 zu 44,1 Prozent

Wie die einzelnen Ortsgemeinden abgestimmt haben, lässt sich auf der Homepage des Westerwaldkreises nachlesen.

Jubel nach Bekanntgabe des Resultats
Nachdem Gabi Wieland, Erste Kreisbeigeordnete des Westerwaldkreises, die den Landrat kommissarisch vertrat, das Ergebnis bekannt gegeben hatte, brach bei den Anhängern von Klaus Lütkefedder Jubel aus. Die unterlegene Kandidatin gratulierte ihrem Mitbewerber zum Sieg.

Unter den Anwesenden waren auch Jenny Groß, Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium, und Achim Schwickert, Amtsvorgänger von Lütkefedder und Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz.

Lütkefedder lobte Machalet für den fairen Wahlkampf. Anschließend dankte er seiner Partei für die Unterstützung, insbesondere der Jungen Union und dem Social-Media-Team. Auch seiner Ehefrau Margitta dankte der neue Landrat. Seinen Vorgänger Achim Schwickert erwähnte Lütkefedder ebenfalls: Dieser habe große Fußstapfen hinterlassen. Die Kreisverwaltung stehe auf einem starken Fundament, und ein starkes Fundament sei die Basis für einen starken Bau, sagte er an Schwickert gerichtet.




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Anschließend wurde Lütkefedder von Familienangehörigen, Bekannten und Parteifreunden zur gewonnenen Wahl beglückwünscht. Über die Wahl berichtete auch die SWR-Landesschau live aus dem Kreishaus.

Statements beider Kandidaten

Beide Kandidaten gaben dem WW-Kurier nach Ende des Wahlkampfs ein Statement ab.

Lütkefedder dankte den Westerwälderinnen und Westerwäldern für ihr Vertrauen. Mit 60,6 Prozent Zustimmung habe er einen klaren Auftrag, sich für die weitere Entwicklung des Westerwaldkreises einzubringen. Diese Aufgabe nehme er mit Respekt an und werde sich mit vollem Engagement einsetzen. Er freue sich, nun all seine Erfahrungen für den Westerwald einbringen zu können. Im Westerwald gebe es kreative Menschen, erfolgreiche Unternehmen, eine beneidenswerte Landschaft und die Chance, als eine der attraktivsten Regionen in Rheinland-Pfalz wahrgenommen zu werden. Der Zusammenhalt in den Dörfern und Städten mache die Region aus und werde auch in schwierigen Zeiten helfen, so wie in der Sturmnacht in der vergangenen Woche. Er rief dazu auf, den Westerwald gemeinsam voranzubringen.

Machalet erklärte, sie hätte sich ein besseres Ergebnis gewünscht, angesichts der Ausgangslage sei es aber sehr ordentlich. Wichtig sei ihr gewesen, mit ihrer Kandidatur einem großen Teil der demokratischen Mitte ein Angebot zu machen, damit die Entscheidung nicht nur zwischen CDU und AfD habe getroffen werden müssen. Sie sei allen dankbar, die sie in den vergangenen Wochen unterstützt hätten, und danke allen, die ihr ihre Stimme gegeben hätten. Ab jetzt werde sie wieder die Interessen des Westerwalds in Berlin vertreten.

In mehreren Ortsgemeinden erreichte Machalet über 50 Prozent, in einigen über 60 Prozent.


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