Neue Impulse für Atzelgift: Ein engagierter Gemeinderat gestaltet die Zukunft
Atzelgift empfing hochrangige politische Vertreter, um seine laufenden Projekte und Zukunftspläne zu präsentieren. Die Gemeinde setzt auf eine Mischung aus touristischen Attraktionen und infrastrukturellen Entwicklungen. Besonders stolz ist man auf den neuen Premiumwanderweg.
Atzelgift. Beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Harald Orthey, des Landtagsabgeordneten Janick Pape, der ehrenamtlichen Verbandsgemeinde-Beigeordneten Natalie Benner sowie des CDU-Kreistagsmitglieds Karl-Heinz Boll präsentierte die Ortsgemeinde Atzelgift ein umfangreiches Themenpaket. Ortsbürgermeister Matthias Schneider und die zweite Beigeordnete Nicole Schneider gewährten einen umfassenden Einblick in die aktuellen Projekte und Herausforderungen des Gemeinderats.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt die "Wäller Tour Bachgeflüster", ein 16,2 Kilometer langer Premiumwanderweg, der gemeinsam mit drei weiteren Gemeinden im Tal der Kleinen Nister entwickelt wurde. Diese Route verbindet Sehenswürdigkeiten wie die Abtei Marienstatt und das Schieferbergwerk Limbach und steht für das lebendige Gemeinschaftsleben im Ort. Zahlreiche Vereine tragen durch Veranstaltungen zum dörflichen Zusammenhalt bei.
Zukunftsplanung
Der Gemeinderat arbeitet an mehreren langfristigen Projekten, darunter die Sanierung des Gemeindezentrums und die Umnutzung der "Alten Schule" von 1923. Letztere soll seniorengerechtes Wohnen, einen Jugendraum und perspektivisch weitere Einrichtungen beherbergen. Eine Bewerbung beim Landesprogramm Wohnpunkt Rheinland-Pfalz ist geplant, um das Projekt finanziell zu unterstützen. Zudem soll das Gewerbegebiet erweitert werden, um Entwicklungsmöglichkeiten für Betriebe zu schaffen.
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Ein weiteres Thema ist der Ausbau der Ortsdurchfahrt K 20, der in Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden umgesetzt werden muss. Kreisausschussmitglied Karl-Heinz Boll betonte, dass das Projekt nach Abschluss der K21‑Sanierung in Streithausen auf der Prioritätenliste des Westerwaldkreises steht.
Beim Besuch der Unternehmen Werbetechnik Hüsch und Bestattungsunternehmen Müller informierten sich die Abgeordneten über deren Tätigkeitsfelder. Werbetechnik Hüsch ist europaweit für die Fertigung von Gefahrgutbeschilderungen für Lkws bekannt.
Gut besuchtes Bürgergespräch
Den Abschluss bildete ein Bürgergespräch in der Grillhütte, bei dem MdB Orthey über seine Arbeit berichtete. Die Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit für direkten Austausch, was als wertvoll und konstruktiv beschrieben wurde.
Der Besuch verdeutlichte: Atzelgift verfügt über einen motivierten Gemeinderat, der mit klaren Vorstellungen und viel Engagement die Gemeinde weiterentwickelt. Red
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