Pressemitteilung vom 25.08.2026 
Zukunftssicherung: Wasserkooperation zwischen Westerburg und Hachenburg
Die Verbandsgemeinden Westerburg und Hachenburg haben einen bedeutenden Schritt zur Sicherung der Trinkwasserversorgung in ihrer Region unternommen. Am 17. August 2026 unterzeichneten sie einen Vertrag, der eine zukunftsweisende Zusammenarbeit besiegelt und die Grundlage für eine stabile Wasserversorgung schafft.
Hachenburg. Die Verbandsgemeinden Westerburg und Hachenburg arbeiten zukünftig eng zusammen, um die Trinkwasserversorgung in ihrer Region langfristig zu sichern. Am 17. August wurde ein wegweisender Wasserlieferungsvertrag unterzeichnet, der den Bau einer etwa 7,4 Kilometer langen Verbindungsleitung zwischen den geplanten Hochbehältern in Langenhahn und Lochum vorsieht. Diese Leitung soll täglich zwischen 400 und 800 Kubikmeter Trinkwasser von Westerburg nach Hachenburg transportieren. Die Vereinbarung ermöglicht jedoch auch den umgekehrten Fluss, falls es zu Engpässen kommt.
Markus Hof, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, betont die Bedeutung des Vertrags: "Mit diesem Vertrag legen wir das Fundament für eine verlässliche Infrastruktur der nächsten Jahrzehnte." Marco Dörner, Erster Beigeordneter der VG Hachenburg, ergänzt: "Wir freuen uns, dass wir die jahrzehntelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit im Bereich der Abwasserbeseitigung jetzt auch im Bereich der Wasserversorgung fortsetzen können."
Die Unterzeichnung fand in der Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg statt, wobei neben den beiden Bürgermeistern auch die Werkleiter Thomas Welters (Hachenburg) und Jörg Pfaff (Westerburg) anwesend waren. Umfangreiche Tests hatten zuvor bestätigt, dass die Wasserressourcen beider Gebiete kompatibel sind. Der Vertrag ist auf eine Laufzeit von 30 Jahren ausgelegt, was beiden Gemeinden Planungssicherheit für bevorstehende Investitionen bietet. Die Ortsgemeinden Bellingen und Langenhahn haben dem Bau der Leitung bereits zugestimmt, sodass die Umsetzung bald beginnen kann.
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