Pressemitteilung vom 05.08.2026 
SPD-Kreistagsfraktion fordert Hitzeschutzkonzept und kommunales Förderprogramm
Damit der Westerwaldkreis zukünftig besser auf Hitzeperioden eingestellt ist, hat die SPD-Kreistagsfraktion einen Antrag für ein kreisweites Hitzeschutzkonzept eingereicht. Zusätzlich soll es Gemeinde und Städte durch ein Förderprogramm bis zu 7.500 Euro für beispielsweise Trinkbrunnen erhalten.
Westerwaldkreis. Die SPD-Kreistagsfraktion bringt in den Westerwälder Kreistag einen Antrag zur Erarbeitung eines kreisweiten Hitzeschutzkonzeptes sowie zur Einführung eines kommunalen Förderprogramms "Hitzeschutz vor Ort" ein. Ziel des Antrags ist es, den Westerwaldkreis besser auf zunehmende Hitzeperioden vorzubereiten und die Städte sowie Ortsgemeinden bei konkreten Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu unterstützen. Vorgesehen ist unter anderem auch ein Förderprogramm, mit dem jede Ortsgemeinde und Stadt Zuschüsse von bis zu 7.500 Euro für Maßnahmen wie öffentliche Trinkbrunnen, kühle Aufenthaltsräume, Verschattungen oder Begrünungen erhalten kann.
Die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Dr. Tanja Machalet, erklärt: "Hitze ist längst kein Ausnahmeereignis mehr. Gerade ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich eingeschränkte Personen brauchen unseren besonderen Schutz. Wir wollen unsere Kommunen dabei unterstützen, pragmatische Lösungen vor Ort umzusetzen und damit die Lebensqualität im Westerwald nachhaltig zu verbessern." Fraktionsvorsitzender Thomas Mockenhaupt ergänzt: "Der Westerwaldkreis hat mit dem Förderprogramm für kommunale Notfalltreffpunkte gezeigt, wie erfolgreich gezielte Zuschüsse wirken können. Mit einem Kreiszuschuss von bis zu 7.500 Euro je Ortsgemeinde wollen wir an diesen Erfolg anknüpfen. So schaffen wir einen echten Anreiz, vor Ort sinnvolle Projekte wie Trinkbrunnen, Verschattungen oder kühle Treffpunkte umzusetzen."
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Die SPD verweist darauf, dass das Förderprogramm für die Notfalltreffpunkte innerhalb kurzer Zeit in nahezu allen Kommunen auf große Resonanz gestoßen sei und einen wichtigen Beitrag zum Bevölkerungsschutz geleistet habe. An diesen Ansatz solle nun beim Hitzeschutz angeknüpft werden. "Wir setzen auf die Stärke unserer Kommunen. Gute Ideen entstehen vor Ort - der Kreis soll die finanzielle Unterstützung leisten, damit sie auch umgesetzt werden können", so Machalet und Mockenhaupt abschließend. (PM)
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