Pressemitteilung vom 04.08.2026 
Hachenburgs Weg zur Nachhaltigkeit: Ein Vorbild für Kommunen
Am 30. Juli wurde der Erdüberlastungstag erreicht, ein symbolischer Marker für den Ressourcenverbrauch der Menschheit. In Hachenburg wird dieser Tag als Ansporn genutzt, um nachhaltige Projekte voranzutreiben und die Agenda 2030 aktiv umzusetzen.
Hachenburg. Der Erdüberlastungstag, der am 30. Juli begangen wurde, verdeutlicht jährlich den Punkt, an dem die Menschheit mehr natürliche Ressourcen verbraucht hat, als die Erde im gesamten Jahr regenerieren kann. Für die Verbandsgemeinde Hachenburg ist dies jedoch nicht nur eine symbolische Marke. Seit 2023 engagiert sie sich als Mitglied des "Clubs der Agenda-2030-Kommunen", um nachhaltige Entwicklung fest in das kommunale Handeln zu integrieren. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bilden dabei den Rahmen, um ökologische, wirtschaftliche und soziale Verantwortung gleichermaßen zu berücksichtigen.
"Der Erdüberlastungstag erinnert uns daran, dass nachhaltiges Handeln nicht erst auf internationaler Ebene beginnt. Auch Kommunen können einen wichtigen Beitrag leisten," erklärt Erster Beigeordneter Marco Dörner. "Unser Ziel ist es, Verantwortung zu übernehmen und Nachhaltigkeit dort voranzubringen, wo sie für die Menschen unmittelbar erlebbar wird - mit konkreten Maßnahmen, zukunftsorientierten Investitionen und gemeinsam mit unseren Ortsgemeinden, Unternehmen sowie den Bürgerinnen und Bürgern."
In Hachenburg zeigt sich die Umsetzung von Nachhaltigkeit in zahlreichen Projekten und Initiativen. Das kommunale Klimaschutzkonzept wurde weiterentwickelt, um zusammen mit Wirtschaft, Verwaltung und Bevölkerung neue Impulse für den Klimaschutz zu setzen. Eine Photovoltaikanlage auf dem Verwaltungsgebäude produziert umweltfreundlichen Strom, während Förderprogramme Bürger bei Investitionen in erneuerbare Energien unterstützen. Zudem tragen Hitzeschutzmaßnahmen an Grundschulen dazu bei, den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken.
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Besonders in der Kinder- und Jugendarbeit wird nachhaltiges Handeln aktiv vermittelt: Das Jugendzentrum der Verbandsgemeinde wurde als "Faires Jugendhaus" ausgezeichnet. Hier gehören Projekte zu Themen wie nachhaltigem Wirtschaften und sozialer Gerechtigkeit zum festen Bestandteil der pädagogischen Arbeit.
Seit zehn Jahren besteht außerdem eine Partnerschaft mit dem Distrikt Gisagara in Ruanda. Im Rahmen der Klimapartnerschaft konnten bereits zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt werden. Ergänzt wird dieses Engagement durch Aktionen wie das Stadtradeln, Energieberatungen im Rathaus und diverse Projekte rund um Umwelt-, Natur- und Ressourcenschutz.
Nachhaltigkeitskoordinatorin Melissa Karthe betont: "Nachhaltigkeit lebt von vielen einzelnen Bausteinen. Ob Klimaschutz, Biodiversität, nachhaltige Mobilität oder ein bewusster Umgang mit Energie und Wasser - jede Maßnahme trägt dazu bei, unsere Verbandsgemeinde langfristig lebenswert zu gestalten. Gleichzeitig möchten wir möglichst viele Menschen dafür gewinnen, diesen Weg mitzugehen und eigene Ideen einzubringen." PM/Red
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