Pressemitteilung vom 31.07.2026 
Appell gegen Intoleranz: Politik verurteilt Angriffe auf Moschee in Bad Marienberg
In Bad Marienberg kam es innerhalb kürzester Zeit zu wiederholten Angriffen auf die Bait-ul-Quddus-Moschee. Die Landratskandidatinnen Tanja Machalet und Line Bratenstein äußerten sich bestürzt über die Vorfälle und hoffen auf eine rasche Aufklärung.
Bad Marienberg. Am Sonntag (26. Juli 2026) wurde ein Schweinekopf im Eingangsbereich der Bait-ul-Quddus-Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Bad Marienberg abgelegt. Nur zwei Tage später kam es erneut zu erheblichen Sachbeschädigungen.
Dr. Tanja Machalet, eine der Landratskandidatinnen, verurteilt die Angriffe. Sie betont, dass Religionsfreiheit ein Grundrecht sei und jeder Mensch seinen Glauben frei ohne Angst ausüben können müsse. "Wer Gotteshäuser angreift, versucht Menschen einzuschüchtern und unser friedliches Zusammenleben zu beschädigen. Das verurteile ich auf das Schärfste", erklärt sie.
Line Bratenstein, ebenfalls Landratskandidatin, zeigt sich ebenfalls betroffen von den Vorfällen. Sie war kürzlich zu einer Podiumsdiskussion bei der Ahmadiyya Muslim Jamaat eingeladen und beschreibt ihre Erlebnisse dort als sehr positiv. "Gerade dadurch ist mir noch einmal bewusst geworden, dass genau diese Menschen Ziel von Hass und Einschüchterung geworden sind. Das erschüttert mich", so Bratenstein.
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Beide Kandidatinnen hoffen auf eine schnelle Ermittlung der Verantwortlichen und sprechen den Mitgliedern der Gemeinde ihr Mitgefühl aus. Sie appellieren an die Gesellschaft, geschlossen gegen Menschenfeindlichkeit und religiösen Hass vorzugehen. (PM/Red)
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