Pressemitteilung vom 23.07.2026 
Deutsche Meisterschaft im Handwerk sucht Nachwuchstalente aus der Region
Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk startet erneut und bietet Junghandwerkern aus dem Kammerbezirk Koblenz Chancen auf Preisgelder, Kontakte und Weiterbildungen. Bewerbungen sind bis 9. August möglich. Voraussetzung ist eine mindestens gute Gesellenprüfung zwischen Winter 2025 und Sommer 2026.
Koblenz. Die "Deutsche Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills", kurz DMH, rückt seit 75 Jahren die Leistungen junger Fachkräfte in den Mittelpunkt. Mehr als 3.000 Junghandwerker aus über 130 Handwerksberufen nehmen an den Wettbewerben teil. Das Spektrum reicht von Augenoptikern bis zu Zimmerern.
Ab August beginnen die Wettbewerbe in vielen Gewerken. Die Teilnehmer qualifizieren sich dabei über regionale und landesweite Vergleiche für das bundesweite Finale. In einigen Berufen wird das Prüfungsstück aus der Ausbildung als Wettbewerbsbeitrag erneut bewertet.
Anmeldung bis 9. August
Junghandwerker aus dem Kammerbezirk können sich noch bis 9. August bei der Handwerkskammer, HwK, Koblenz für die DMH anmelden. Nach Fristablauf können Interessierte bei der Kammer nachfragen, ob in ihrem jeweiligen Gewerk noch eine verspätete Anmeldung möglich ist.
Teilnehmen können Nachwuchshandwerker, die ihre Abschlussprüfung zwischen Winter 2025 und Sommer 2026 mindestens mit der Note "gut" bestanden haben. Außerdem dürfen sie zum Zeitpunkt der Prüfung nicht älter als 27 Jahre gewesen sein.
Die Teilnahme kann neben einem Eintrag im Lebenslauf weitere Möglichkeiten eröffnen. In vielen Gewerken sind Preisgelder von bis zu 700 Euro vorgesehen, wenn ein erster Platz auf Kammer- und Landesebene sowie im bundesweiten Vergleich erreicht wird. Fahrtkosten zu den Wettbewerben und die Verpflegung am Wettkampftag werden übernommen. Wer sein Können mit einer Arbeitsprobe nachweist, erhält ein Taschengeld.
Perspektive bis zur internationalen Bühne
Die Meisterschaft stellt die Fähigkeiten in den Vordergrund, die die Teilnehmer während ihrer Ausbildung entwickelt haben. Je nach Gewerk unterscheiden sich die Aufgaben und der Weg durch die einzelnen Wettbewerbsstufen. Von den regionalen Entscheidungen führt der Wettbewerb über die Landesebene bis zum Vergleich auf Bundesebene. Für die Teilnehmer bietet sich so die Gelegenheit, ihre beruflichen Kenntnisse außerhalb der Abschlussprüfung zu zeigen.
Neben der fachlichen Bewertung gehören Begegnungen mit anderen Nachwuchskräften aus dem Handwerk zu den Erfahrungen der Meisterschaft. Die Wettbewerbe bringen junge Fachkräfte aus unterschiedlichen Berufen zusammen. Für erfolgreiche Teilnehmer können sich daraus weitere Schritte ergeben, etwa ein Stipendium für die berufliche Weiterbildung oder die Einladung zu einem Training der Nationalteams.
Besonders erfolgreiche Talente können zu Trainings der Nationalteams eingeladen werden. Damit verbindet sich die Aussicht, Deutschland bei der Europameisterschaft EuroSkills 2027 in Düsseldorf oder der Weltmeisterschaft WorldSkills 2028 in Japan zu vertreten.
Eine Platzierung in einem überregionalen Wettbewerb kann auch den Weg zu einem Weiterbildungsstipendium eröffnen. Der Beton- und Stahlbetonbauer Kilian Waldorf aus Faid erhielt nach seinem Landessieg im vergangenen Jahr ein solches Stipendium. Der 22-Jährige hat den theoretischen Teil seiner Meisterausbildung bereits abgeschlossen. In Kürze beginnt für ihn der praktische Teil.
HwK Koblenz organisiert in Rheinland-Pfalz
Die HwK Koblenz übernimmt 2026 als Landesleitstelle die Organisation der Meisterschaft in Rheinland-Pfalz. Fragen zum Ablauf und zu den Formularen beantwortet Theresa Just von der HwK Koblenz unter der Telefonnummer 0261/398-421 oder theresa.just@hwk-koblenz.de.
Weitere Informationen und Anmeldedetails stehen unter www.hwk-koblenz.de/dmh bereit. (PM/bearbeitet durch Red)
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