Pressemitteilung vom 19.07.2026 
Krieg & Frieden: Neue Ausstellung im b-05 Montabaur eröffnet
Im b-05 im Stadtwald von Montabaur startet am 26. Juli 2026 die Ausstellung „Krieg & Frieden“. Sie bildet die dritte kUNStperiode zum Motto „Die Goldenen Zwanziger“ des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Verschiedene Künstler und Künstlergruppen setzen sich in den Bunkern mit dem Thema auseinander.
Montabaur. Das b-05, der Ort für Kunst, Kultur und Natur im Stadtwald Montabaur, zeigt ab dem 26. Juli 2026 die Ausstellung „Krieg & Frieden“. Die Vernissage findet am 26. Juli 2026 um 15 Uhr statt. Die Ausstellung ist die dritte kUNStperiode zum Motto „Die Goldenen Zwanziger“ des Kultursommers Rheinland-Pfalz in diesem Jahr. Weitere Details sind auf der Vereinshomepage zu finden.
Ausstellung in sieben Bunkern
An der Ausstellung beteiligen sich unterschiedliche Künstler und Künstlergruppen. Der Verein „Kunstforum Westerwald e.V.“ thematisiert mit mehreren Künstlern in vier Bunkern verschiedene Aspekte des Themas. Parallel führt dieser Verein drei künstlerische Workshops durch. Damit führt die künstlerische Reise durch die „Goldenen Zwanziger“ mit dem Bezug zu „Krieg & Frieden“ in sieben Kunst-Bunkern im b-05.
Franz Velten widmet sich mit der Überschrift „Tugenden, 7 Laster, Dolor (Schmerz), Fortuna (Glück, Freude) und Finis (Tod)“ dem Thema „Krieg & Frieden“. Jens Hunger bearbeitet in seinen Werken menschliche und kriegerische Konflikte mit dem Aufeinanderprallen von Energien, Motivationen, von Leidenschaften und Aggressionen.
Das Künstlerkollektiv Atelier C1DCH setzt sich mit der Geschichte des Ortes und aktuellen Ereignissen auseinander. Es spürt der Spannung zwischen Zerstörung und künstlerischer Arbeit nach. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Friedensbewegung „Nie wieder Krieg“ (1924-1929) und die heutige Situation von Aufrüstung und der Reaktion auf Aggression.
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Geschichte des Geländes
Als ehemaliges NATO-Sondermunitionslager verfügt das Gelände über insgesamt 15 Bunker sowie weitere historische Gebäude und Anlagen. Nach dem Abzug der Amerikaner wurde das Sondermunitionslager am 31. März 1993 geschlossen und stand leer. Im Jahr 2005 nahm eine private Initiative um den Designer und Architekten Jan Nebgen und seine Frau Leisa Brubaker die Flächen von der Stadt Montabaur in Pacht. Durch diese Initiative wurde die Anlage wieder zu neuem Leben erweckt. Dreizehn der 15 Bunker wurden restauriert und renoviert, um sie ab 2008 für Kunstausstellungen, Workshops, Konzerte und Lesungen zu nutzen.
Mit dem Ende des ersten Pachtvertrages und dem Abschluss eines langjährigen Sponsorenvertrages richtete sich der Verein ab dem Jahr 2014 neu aus. Der Naturschutz und Angebote zur Naturerfahrung wurden als Vereinsziele ergänzend zur Kunst und Kultur aufgenommen. Es wurde ein Naturschutzkonzept erstellt, und es konnte die Will- und Liselott Masgeik-Stiftung als naturschutzfachlicher Kooperationspartner gewonnen werden. Seit Sommer 2016 besteht ein neuer Pachtvertrag zwischen der Stadt Montabaur und dem gemeinnützigen Verein b-05 Kunst-Kultur-Natur e.V.
Öffnungszeiten und Café
Bis zum 6. September 2026 kann die Ausstellung besucht werden. Sie ist samstags von 14 bis 18 Uhr und an Sonntagen bereits ab 10 Uhr bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Das Café bietet leckeren Kuchen und sonntags zur Ausstellung sowie samstags vor der Ausstellung jeweils ab 10 Uhr ein reichhaltiges Frühstück. (PM/bearbeitet durch Red)
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