Pressemitteilung vom 18.07.2026 
Rheinland-Pfalz pflanzt Vielfalt für widerstandsfähigere Wälder
In den Wäldern von Rheinland-Pfalz wird auf Vielfalt gesetzt, um den Herausforderungen durch Stürme, Dürre und Schädlingsbefall zu begegnen.
Mainz. In den rheinland-pfälzischen Wäldern wurden auf etwa einem Drittel der durch Umwelteinflüsse beschädigten Flächen neue Baumarten gepflanzt. Zwischen 2021 und dem vergangenen Jahr sind insgesamt 87 verschiedene Baumarten zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit des Forstes eingesetzt worden, erklärte Forst- und Umweltministerin Christine Schneider (CDU) in Mainz. Eichen, Tannen, Edelkastanien, Buchen und Douglasien waren dabei besonders häufig vertreten.
Auf rund 65 Prozent der betroffenen Fläche erfolgte die Wiederbewaldung jedoch auf natürliche Weise, wie die Ministerin auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsfraktion mitteilte. Mit einem Waldanteil von über 43 Prozent zählt Rheinland-Pfalz zu den waldreichsten Bundesländern, was mehr als 850.000 Hektar bewaldete Fläche bedeutet. Die Buche ist die am weitesten verbreitete Baumart im Land, gefolgt von Eiche und Fichte. Der Anteil an Mischwäldern, die für mehr Widerstandskraft sorgen, liegt mittlerweile bei 85 Prozent. (dpa/bearbeitet durch Red)
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