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Nachricht vom 19.07.2026    

Kandidatin für die Landratswahl 2026: Lisa-Marie Jeckel (FREIE WÄHLER)

Am Sonntag, 16. August 2026, steht nach nur über einem Jahr erneut die Landratswahl an. Wer sind die Kandidierenden, die sich bereit erklären, das Amt von Achim Schickert zu übernehmen? Die Kuriere haben nachgefragt und allen die gleichen Fragen geschickt. Hier die Antworten von Lisa-Marie Jeckel

(Foto: Lisa-Marie Jeckel)

Westerwaldkreis. Unverfälscht und echt sollen die Antworten der Kandidierenden zur Landratswahl sein. Deshalb sind alle Antworten original zitiert, ohne Bewertung, ohne Kommentar, ohne Kürzung oder Anmerkung. Die Aussagen der Politiker spiegeln nicht die Meinung der Kuriere wider, sondern ausschließlich die des Kandidierenden. Hier sind die Antworten von Lisa-Marie Jeckel (FREIE WÄHLER) .

Wofür haben Sie sich bisher politisch engagiert – und wieso?
Mein Weg in die Politik war ehrlich gesagt nicht von langer Hand geplant. Ich wurde gefragt, ob ich mir eine Kandidatur vorstellen könnte, und dachte damals: "Warum eigentlich nicht? Ich schaue mir das einfach einmal an." Dass sich daraus einmal Landtag, kommunale Verantwortung und schließlich eine Landratskandidatur entwickeln würden, hätte ich selbst nie erwartet.

Gerade weil ich nicht den klassischen Weg in die Politik gegangen bin, habe ich mir einen gewissen Blick von außen bewahrt. Ich bin nicht mit der Vorstellung gestartet, Politikerin zu werden, sondern wollte Verantwortung übernehmen und mitgestalten. Mit der Zeit habe ich gemerkt, wie viel Politik vor Ort tatsächlich bewirken kann - und wie wichtig es ist, Entscheidungen pragmatisch, transparent und nah an den Menschen zu treffen.

Als Volljuristin bringe ich zudem einen strukturierten und lösungsorientierten Blick auf politische Entscheidungen mit. Mir geht es nicht darum, Ideologien durchzusetzen, sondern gemeinsam tragfähige Lösungen für die Menschen im Westerwald zu finden.

Welche Veränderungen streben Sie für den Westerwaldkreis an?
Ich möchte den Westerwaldkreis zu einem Landkreis machen, in dem Verwaltung nicht bremst, sondern ermöglicht. Für mich beginnt gute Politik mit einer leistungsfähigen und effizienten Verwaltung. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen sollen sich darauf verlassen können, dass Anträge zügig bearbeitet, Genehmigungen nachvollziehbar entschieden und Verfahren möglichst unbürokratisch abgewickelt werden.

Ich bin überzeugt, dass der Staat nicht jede Herausforderung mit neuen Vorschriften lösen kann. Oft erreichen wir mehr, wenn wir den Menschen, den Unternehmen und den Kommunen wieder mehr zutrauen und ihnen die Freiheit geben, gute Lösungen selbst zu entwickeln.

Ein zweiter Schwerpunkt ist für mich die Stärkung unserer Wirtschaft. Der Westerwald lebt von einem starken Mittelstand, von Handwerksbetrieben, Familienunternehmen und engagierten Selbstständigen. Sie schaffen Arbeitsplätze, bilden aus und erwirtschaften die Steuereinnahmen, mit denen wir unsere Schulen, Straßen, den Rettungsdienst und viele weitere Aufgaben finanzieren. Deshalb müssen wir gute Rahmenbedingungen schaffen, statt immer neue Hürden aufzubauen.

Wenn Verwaltung effizient arbeitet und unsere Wirtschaft wachsen kann, gewinnen wir den finanziellen Spielraum, um auch die anderen Herausforderungen im Westerwald erfolgreich anzugehen - von der Gesundheitsversorgung über die Digitalisierung bis hin zu einer starken Infrastruktur. Für mich hängt das alles zusammen.

Welche wirtschaftspolitischen Schwerpunkte wollen Sie im Kreis setzen, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen?
Der Westerwald verfügt über viele wirtschaftliche Stärken: leistungsfähige Familienunternehmen, einen starken Mittelstand und engagierte Handwerksbetriebe. Diese Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und bilden junge Menschen aus. Deshalb müssen wir ihnen gute Rahmenbedingungen bieten - nicht durch immer neue Vorschriften, sondern durch eine Verwaltung, die unterstützt statt bremst.

Mein wichtigster wirtschaftspolitischer Schwerpunkt wäre deshalb eine moderne, digitale und effiziente Kreisverwaltung. Genehmigungen und Verwaltungsverfahren müssen zügig und transparent bearbeitet werden. Unternehmen und Existenzgründer brauchen einen verlässlichen Ansprechpartner und Planungssicherheit.

Gleichzeitig dürfen wir Wirtschaftsförderung nicht isoliert betrachten. Unternehmen investieren dort, wo Menschen gerne leben und Fachkräfte eine Zukunft für sich und ihre Familien sehen. Gute Schulen, verlässliche Kinderbetreuung, eine starke Gesundheitsversorgung, leistungsfähige Infrastruktur und attraktive Freizeitangebote sind deshalb keine Gegensätze zur Wirtschaftspolitik - sie sind ihre Grundlage.

Ich möchte, dass der Westerwaldkreis ein Ort bleibt, an dem Unternehmen gerne investieren, Fachkräfte gerne arbeiten und Familien gerne leben. Denn genau diese Verbindung macht einen starken Wirtschaftsstandort aus.

Was sollte sich ändern, damit die Gesundheitsversorgung im Kreis stabil und zuverlässig bleibt?
Der Westerwaldkreis hat bereits wichtige Schritte unternommen, um die medizinische Versorgung langfristig zu sichern. Dazu gehören die Förderung der Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten, die Unterstützung Medizinischer Versorgungszentren und verschiedene Maßnahmen, um den Westerwald als Gesundheitsstandort attraktiver zu machen. Diese Initiativen zeigen, dass das Problem erkannt wurde und bereits engagiert daran gearbeitet wird. Darauf möchte ich aufbauen.

Denn wir dürfen uns nicht darauf beschränken, auf den Ärztemangel zu reagieren. Der Landkreis sollte aktiv darum werben, dass Ärztinnen und Ärzte sowie andere Gesundheitsberufe sich dauerhaft im Westerwald niederlassen. Dazu gehört eine enge Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung, den Krankenhäusern, den Kommunen und weiteren Partnern. Versorgungslücken müssen frühzeitig erkannt und gemeinsam geschlossen werden.

Gesundheitsversorgung beginnt aber nicht erst in der Arztpraxis. Sie beginnt dort, wo sich Menschen entscheiden, mit ihren Familien dauerhaft im Westerwald zu leben. Ärztinnen und Ärzte wählen ihren Arbeitsort genauso wie andere Fachkräfte nicht allein nach dem Arbeitsplatz aus. Sie fragen sich auch: Gibt es gute Schulen und Kindergärten? Fühlen sich meine Kinder hier wohl? Gibt es Freizeitangebote, eine gute Infrastruktur und eine hohe Lebensqualität?

Deshalb hängen Gesundheitsversorgung, Bildung, Familienfreundlichkeit und eine attraktive Region für mich unmittelbar zusammen. Wenn wir den Westerwald zu einem Ort machen, an dem Menschen gerne leben und arbeiten, profitieren davon nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch unsere Unternehmen, unsere Vereine und unsere medizinische Versorgung.

Als Landrätin möchte ich diesen Weg konsequent weitergehen und bestehende Initiativen gezielt ausbauen. Denn nur wenn wir die Ursachen angehen und nicht nur die Symptome verwalten, können wir die medizinische Versorgung langfristig sichern.

Mit Blick auf den Konflikt zwischen Natur- und Tierschutzinitiativen und dem Bau von Windkraftanlagen: Was ist Ihr Konzept, damit der Strukturwandel nicht zu Lasten der ländlichen Räume geht?
Der Klimaschutz ist eine wichtige Aufgabe. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für unsere Natur, unsere Kulturlandschaft und die Menschen, die im Westerwald leben. Deshalb halte ich nichts von pauschalen Antworten. Die Frage darf aus meiner Sicht nicht lauten, ob wir grundsätzlich für oder gegen Windkraft sind, sondern wo Windkraft sinnvoll und verantwortbar ist.

Ich befürworte Windkraft dort, wo geeignete Standorte vorhanden sind und die Interessen von Natur- und Artenschutz, den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie der kommunalen Entwicklung sorgfältig gegeneinander abgewogen wurden. Nicht jeder Standort ist gleichermaßen geeignet. Genau deshalb braucht es eine sachliche Prüfung des Einzelfalls statt ideologischer Grundsatzdebatten.

Mir ist außerdem wichtig, dass die Menschen vor Ort frühzeitig eingebunden werden. Akzeptanz entsteht nicht dadurch, dass Entscheidungen von oben vorgegeben werden, sondern durch Transparenz, nachvollziehbare Verfahren und echte Beteiligung.

Der Strukturwandel wird nur gelingen, wenn wir ökologische, wirtschaftliche und soziale Interessen gemeinsam betrachten. Für mich bedeutet nachhaltige Politik deshalb, den Ausbau erneuerbarer Energien mit Augenmaß voranzutreiben, unsere einzigartige Landschaft zu bewahren und gleichzeitig die Lebensqualität im ländlichen Raum zu sichern.

Wie sollte das Spannungsfeld zwischen Naturschutz, Tierwohl, Wolfsvorkommen und der Sicherung der Weidetierhaltung künftig politisch ausbalanciert werden?
Der Wolf gehört inzwischen wieder zu unserer heimischen Tierwelt. Gleichzeitig dürfen wir die Realität im ländlichen Raum nicht ausblenden. Ich halte es für falsch, den Wolf um jeden Preis zu schützen, wenn dadurch Weidetierhalter, Pferdehalter und unsere Kulturlandschaft zunehmend unter Druck geraten.

Ich bin selbst Pferdehalterin und kenne die Sorgen vieler Tierhalter sehr gut. Für sie geht es nicht nur um wirtschaftliche Schäden. Hinter jedem Wolfsriss stehen Tiere, für die Verantwortung übernommen wird. Wer einmal erlebt hat, welches Leid ein Wolfsangriff verursachen kann, weiß, dass sich dieses Problem nicht mit einer finanziellen Entschädigung lösen lässt.

Deshalb halte ich ein aktives Wolfsmanagement für notwendig. Herdenschutzmaßnahmen sind sinnvoll und sollen dort eingesetzt werden, wo sie praktikabel sind. Sie können aber nicht die einzige Antwort sein. Dort, wo Wolfsbestände zunehmen und erhebliche Konflikte mit der Weidetierhaltung entstehen, müssen Bestände im Rahmen der geltenden rechtlichen Möglichkeiten reguliert werden.

Naturschutz bedeutet für mich nicht, eine einzelne Art grenzenlos wachsen zu lassen. Naturschutz bedeutet, das gesamte Ökosystem und die Interessen aller Beteiligten im Blick zu behalten - also auch die Menschen, die unsere Kulturlandschaft pflegen, Tiere halten und damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des ländlichen Raums leisten.



Ich wünsche mir deshalb eine Wolfspolitik, die sich an der Realität orientiert: mit transparentem Monitoring, klaren Zuständigkeiten, rechtssicheren Entnahmemöglichkeiten und einer Politik, die die Sorgen der Menschen ernst nimmt, anstatt sie zu relativieren. Nur so lassen sich Naturschutz und Weidetierhaltung dauerhaft miteinander vereinbaren.

Deshalb sind Sie in die Partei eingetreten, für die Sie als Kandidatin antreten:
Ich bin nicht in eine Partei eingetreten, weil Politik schon immer mein Plan war. Ich habe mich bewusst für die FREIEN WÄHLER entschieden, weil ihre Werte und ihr pragmatischer Politikstil meinem eigenen Verständnis von Politik entsprachen. Schon bevor ich selbst aktiv wurde, waren die FREIEN WÄHLER die Partei, mit der ich mich am stärksten identifizieren konnte - das hat sich unter anderem auch im Wahl-O-Mat bestätigt.

Mich überzeugt bis heute, dass bei den FREIEN WÄHLERN der Mensch und nicht die Ideologie im Mittelpunkt steht. Politik sollte aus meiner Sicht pragmatisch, sachorientiert und bürgernah sein. Gute Ideen werden nicht danach bewertet, von wem sie kommen, sondern danach, ob sie den Menschen tatsächlich helfen.

Gerade in der Kommunalpolitik halte ich diese Haltung für besonders wichtig. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass Probleme gelöst werden - unabhängig von parteipolitischen Interessen. Deshalb stehen für mich Vernunft, Eigenverantwortung, solide Finanzen und die Stärkung des ländlichen Raums im Mittelpunkt.

Als Volljuristin bin ich es gewohnt, unterschiedliche Interessen sorgfältig abzuwägen und nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Genau diesen Politikstil finde ich bei den FREIEN WÄHLERN wieder. Deshalb fühle ich mich hier politisch zuhause und bin überzeugt, dass wir gerade auf kommunaler Ebene die besten Lösungen dann finden, wenn wir ideologiefrei, sachlich und mit gesundem Menschenverstand handeln.

Worüber können Sie lachen?
Wer mich kennt, weiß, dass ich ziemlich viel lache. Oft sind es gerade die ungeplanten Momente oder kleinen Missgeschicke, die im Nachhinein die schönsten Geschichten werden. Ich kann gut über mich selbst lachen und finde, dass Humor auch in der Politik wichtig ist.

Humor hilft dabei, auch in stressigen Zeiten den Blick für das Wesentliche zu behalten. Wer Verantwortung trägt, sollte seine Aufgaben ernst nehmen - aber sich selbst nicht wichtiger, als er ist.

Was löst bei Ihnen Frust aus oder macht Sie sogar wütend?
Mich frustriert vor allem Unehrlichkeit in der Politik. Wer vor einer Wahl bestimmte Versprechen macht, sollte sich auch nach der Wahl daran messen lassen. Politik lebt vom Vertrauen der Menschen - und dieses Vertrauen verspielt man, wenn Wahlversprechen leichtfertig aufgegeben oder Entscheidungen getroffen werden, die dem eigenen vorherigen Kurs widersprechen.

Genauso kritisch sehe ich ideologisch geprägte Politik. Ich bin überzeugt, dass wir Probleme nicht danach lösen sollten, aus welcher politischen Richtung ein Vorschlag kommt, sondern ob er für die Menschen sinnvoll ist. Deshalb finde ich es falsch, gute Ideen allein deshalb abzulehnen, weil sie von einer anderen Partei eingebracht werden.

Politik braucht aus meiner Sicht mehr Ehrlichkeit, mehr Verlässlichkeit und den Mut, auch gute Vorschläge anderer aufzugreifen. Am Ende sollte nicht das Parteibuch entscheiden, sondern das beste Ergebnis für die Bürgerinnen und Bürger.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne mal lesen?
"Der Westerwaldkreis gilt als modernster und bürgerfreundlichster Landkreis Deutschlands."

Was betrachten Sie als Ihre größte Fehleinschätzung bezogen auf Ihre eigene politische Arbeit und/oder Partei?
Meine größte Fehleinschätzung war, dass gute Sacharbeit allein ausreicht. Zu Beginn meiner politischen Arbeit habe ich viel Energie in inhaltlich gute Anträge und Konzepte investiert und geglaubt, dass diese nach ihrer Qualität bewertet werden. Rückblickend hätte ich früher erkennen müssen, dass Politik leider häufig auch von parteitaktischen Überlegungen geprägt ist. Gleichzeitig habe ich gelernt, wie wichtig es ist, Netzwerke aufzubauen, Verbündete zu gewinnen und Mehrheiten für gute Ideen zu organisieren. Denn auch der beste Antrag hilft den Menschen nicht, wenn er keine Mehrheit findet. Das hat mich aber nicht dazu gebracht, meine Grundhaltung zu ändern - im Gegenteil: Es bestärkt mich darin, auch künftig gute Ideen nach ihrem Inhalt und nicht nach ihrem Absender zu bewerten und zugleich frühzeitig den Dialog mit anderen zu suchen, um gemeinsame Lösungen möglich zu machen.

Deshalb sollten die Wähler mir ihre Stimme geben:
Ich kandidiere nicht, weil ich glaube, dass im Westerwald alles schlecht läuft. Im Gegenteil: Dieser Landkreis ist schon heute eine lebenswerte Region mit engagierten Menschen, einem starken Mittelstand und einer hohen Lebensqualität. Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin, dass darin noch viel mehr Potenzial steckt und wir den Westerwald gemeinsam zu einem der modernsten und bürgerfreundlichsten Landkreise Deutschlands entwickeln können.

Für mich bedeutet dabei Modernisierung vor allem, den Menschen das Leben einfacher zu machen. Ich wünsche mir eine Verwaltung, die schnell, digital und serviceorientiert arbeitet. Digitalisierung ist für mich kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um Bürokratie abzubauen, Verfahren zu beschleunigen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wieder mehr Zeit für die persönliche Beratung der Bürger zu geben.

Eine starke Wirtschaft ist dabei der Schlüssel. Nur ein wirtschaftlich erfolgreicher Landkreis kann in gute Schulen, eine verlässliche Gesundheitsversorgung, moderne Infrastruktur und eine hohe Lebensqualität investieren. Gute Straßen, schnelles Internet und eine leistungsfähige Verwaltung sind deshalb genauso wichtig wie attraktive Freizeitangebote oder eine gute Kinderbetreuung. Unternehmen siedeln sich dort an, wo Menschen gerne leben - deshalb gehören Wirtschaft und Lebensqualität für mich untrennbar zusammen.

Während meiner Reisen habe ich erlebt, wie selbstverständlich vieles funktioniert, worüber wir in Deutschland noch diskutieren. Diese Offenheit für neue Ideen möchte ich mit in den Westerwald bringen. Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig mutig Neues zu wagen - das ist mein Verständnis von zukunftsorientierter Politik.

Manche sehen es kritisch, dass ich nicht im Westerwaldkreis wohne. Ich sehe darin eine Chance. Gerade der Blick von außen ermöglicht es mir, Themen unvoreingenommen anzugehen und eingefahrene Strukturen zu hinterfragen. Ich habe keine über Jahre gewachsenen persönlichen oder politischen Verflechtungen und kann deshalb die unterschiedlichen Interessen im Kreis mit der notwendigen Offenheit betrachten. Mein Maßstab ist allein die Frage: Was ist die beste Lösung für den gesamten Westerwaldkreis? Gleichzeitig bin ich politisch unabhängig. Ich muss keine Rücksicht auf Regierungskoalitionen in Mainz oder Berlin nehmen und kann Entscheidungen ausschließlich danach bewerten, ob sie den Menschen im Westerwald nutzen.

Ich verspreche keine Wunder. Aber ich verspreche Ehrlichkeit, Fleiß und den festen Willen, den Westerwald jeden Tag ein Stück besser zu machen. Ich kandidiere nicht, weil ich verwalten möchte. Ich kandidiere, weil ich gestalten möchte. Mein Ziel ist, dass die Menschen in einigen Jahren sagen: Der Westerwald ist moderner, lebenswerter und bürgerfreundlicher geworden - und der Staat funktioniert wieder für die Menschen.

________________________

Kurzer Steckbrief

Wohnort: Niederneisen (Rhein-Lahn-Kreis)
Geburtsdatum: September 1993
Familienstand: Ledig

Beruflicher Lebenslauf/ Ausbildung: Volljuristin und Rechtsanwältin; Studium der Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit Auslandssemester an der Griffith University (Australien); Erstes und Zweites Juristisches Staatsexamen in Hessen; Parallel Aufbau eines Pferdebetriebs mit Beritt, Einstellern und Reitunterricht; Seit 2026 als selbstständige Rechtsanwältin tätig; Zuvor Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz
Politischer Werdegang: Ehemalige Abgeordnete des Landtags Rheinland-Pfalz; Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Rheinland-Pfalz, Kreisvorsitzende der FREIEN WÄHLER Rhein-Lahn sowie Mitglied des Kreistags des Rhein-Lahn-Kreises; Bundesvorsitzende der Jungen FREIEN WÄHLER
Gesellschaftliches Engagement und Vereinsaktivitäten: Mitglied im Obst- und Gartenbauverein Niederneisen; Vorstandsmitglied der LandFrauen Rhein-Lahn-Kreis; Fördermitglied der Endometriose-Vereinigung Deutschland sowie Schirmherrin der Deutschen Humanitären Stiftung; Ehrenamtliches Engagement ist für mich ein wichtiger Bestandteil eines starken gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Hobbys: Reiten, Reisen, Lesen und Zeit mit Familie und Freunden verbringen - ob bei einem guten Essen, im Kino oder einem gemeinsamen Spieleabend
Drei Lieblingsorte im Kreis: Kloster Marienstatt - wegen seiner Geschichte, Ruhe und besonderen Atmosphäre; Westerwälder Seenplatte - als Ort der Erholung und wegen der einzigartigen Natur; Stöffel-Park - weil er beispielhaft zeigt, wie aus Geschichte Zukunft entstehen kann
Vorbilder: Mein größtes Vorbild war meine inzwischen verstorbene Oma. Sie hat mir vorgelebt, was Verantwortung, Fleiß, Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft bedeuten. Bis heute versuche ich, mich an diesen Werten zu orientieren - sowohl privat als auch politisch.

Kontaktdaten zur Veröffentlichung: Lisa-Marie Jeckel
Lisa.jeckel@freiewaehler-rlp.de
@lisamariejeckelfw

Eine kurze Übersicht aller Kandidierenden für den Westerwaldkreis finden Sie hier. (Red)


Mehr dazu:   Politik & Wahlen  
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