Werbung

Nachricht vom 04.08.2012    

Hachenburger Kulturzeit startet mit neuem Programm

Der neue Veranstaltungskalender der Hachenburger Kulturzeit ist da und der erste Blick hinein zeigt: das Herbst/Winterprogramm kann sich sehen lassen. Es bietet eine faszinierende Mischung aus bewährten Elementen und Neues gibt es zu entdecken. Bekannte namhafte Künstler kommen nach Hachenburg.

Das neue Programm der Hachenburger Kulturzeit bietet eine faszinierende Mischung. Neu ist die interkulturelle Themenwoche, die Christine Sobeck (sitzend) betreut. Foto: Helga Wienand-Schmidt

Hachenburg. Es ist immer wieder etwas Besonderes, wenn das neue Programm der Hachenburger Kulturzeit vorgestellt wird. Die Löwenstadt mit rund 6000 Einwohnern und ihrem Umland ist längst in Sachen Kultur mehr als ein Geheimtipp, denn das Programm verknüpft auf geniale Weise prominente und regionale Künstler. Neues gibt es auch immer wieder zu entdecken.
Bürgermeister Peter Klöckner, Kulturreferentin Beate Macht und das Team der Kulturzeit stellten im Vogtshof das Programm für den Rest des Jahres vor. Neu ist eine interkulturelle Themenwoche vom 10. bis 15. September. Christine Sobeck betreut das Projekt unter dem Thema Italien. Wie sehen Deutsche Italien und wie sehen die Italiener die Deutschen? Eine spannende Frage, die am 3. September mit einem Mal- und Schreibwettbewerb startet. Dazu kommen Ausstellungen, italienische Filmtage, und vieles mehr.
Das 12. Figurentheaterfestival startet im November und bietet acht Ensembles mit ganz unterschiedlichen Stücken. Da kommen Kinder und Erwachsene voll auf ihre Kosten, denn es wird märchenhaftes, provozierendes, humorvolles Figurentheater geboten.
Musik ist ein großes Thema, ebenso Kabarett und Kleinkunst. Sascha Grammel kommt mit Joesie, die Veranstaltung ist fast ausverkauft. Im November kommt Georg Schramm und räsoniert über die Zweckentfremdung der Demenz. Als Lothar Dombrowski sucht der renitente Rentner Gleichgesinnte.
Wolfgang Niedecken liest am 1. Dezember aus seinem autobiografischen Roman und er wird auch singen. In den Garten der Lüste entführt Marc Schnittger am 24. November . Eine faszinierende Mischung aus Schauspiel, Figurentheater und Klangwelten präsentiert der Künstler in der Hachenburger Stadthalle.



Aufgenommen in den neuen Kalender sind die Feste und Festivals der Region, wie die Kirmes, Monkey Jump, die berühmte Altstadtkirmes, das Martinsfest und der Weihnachtsmarkt. In der Rubrik „Querbeet“ gibt es viel zu entdecken, so unter anderem Lesungen und Ausstellungen.

Heute nach 20 Jahren Kulturzeit gibt es rundum ein positives Fazit. Kultur als Standortfaktor ziehe auch junge Menschen nach Hachenburg. Klöckner ist sich sicher, dass die Stadt und Region von der Kulturarbeit profitiere. „Wir verzeichnen keinen Einwohnerrückgang“, sagte Klöckner.

Das angesichts klammer Haushalte die Kultur in Hachenburg Sponsoring benötigt und viel ehrenamtliches Engagement blieb nicht unerwähnt. Kulturreferentin Beate Macht zeigte dies auf, und der Dank galt der Naspa, Robu, Rhenag, Kreissparkasse Westerwald, Westerwald Bank eG, Westerwald Brauerei Hachenburg und natürlich auch dem Ministerium für Wissenschaft, Jugend und Kultur. Den neuen Veranstaltungskalender möglich gemacht haben die Graphiker und Sponsoren pinta – Gestaltung und Kommunikation und einblick-design. (hws)

Der neue Veranstaltungskalender ist ab sofort in Hachenburg und allen umliegenden Gemeinden zu erhalten. Infos gibt es unter www.hachenburger-kulturzeit.de


Lokales: Hachenburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Kultur


Buchtipp aktualisiert: "Ostfriesen-Erbe" von Klaus-Peter Wolf springt auf Platz eins der Bestsellerliste

Am 24. Januar 2026 erschien der neue Kriminalroman "Ostfriesen-Erbe" von Klaus-Peter Wolf. Am 10. Februar ...

Musikalische Vielfalt bei der Fête de la Musique in Bad Marienberg

Am 21. Juni 2026 verwandelt sich Bad Marienberg erneut in eine Bühne für Musikliebhaber. Die Stadt lädt ...

"Derwisch" (Dernbach) feierte Karneval mit viel Lokalkolorit

Ein Dorf feierte sich und den Karneval: Dernbach, von seinen Einwohnern liebevoll "Derwisch" genannt, ...

Buchtipp: Blinde Kuh - ein bewegendes Porträt über Demenz und familiäre Bindungen

Wie beim Spiel "Blinde Kuh" orientierungslos umhertastend, müssen Familienangehörige das unaufhaltsame ...

Aktualisiert: Letzte Westerwälder Kabarettnacht: Humorvolle Abschiedsvorstellung in Montabaur-Eschelbach

Am Freitag und Samstag, 13. und 14. März 2026, findet die finale Ausgabe der Westerwälder Kabarettnacht ...

Kunst in Bewegung: "Konstellationen - ZwischenRäume Andernach"

Am 6. und 7. Februar 2026 verwandelt sich Andernach in ein Zentrum für interdisziplinäre Kunst. Die Ausstellung ...

Weitere Artikel


Menschen, Masken, Möbel

Am Freitag, 10. August wird eine Ausstellung der Westerwälder Künstlerin Sigrid Wilbois im Stadthaus ...

Wölferlinger Kirche soll im September fertig sein

Im 261 Jahre alten Gotteshaus in Wölferlingen leistete der "Gescheckte Nagekäfer" ganze Arbeit. Das ...

Interesse an Infos zum Thema "sichere Geldanlagen" riesengroß

Tief verunsichert sind die Menschen, nicht nur im Westerwald, wenn es um das Vertrauen in Banken und ...

Neues Programm des Bildungswerks erschienen

Bildungsangebote für Leib und Seele werden auch im zweiten Halbjahr 2012 in Marienthal und an vielen ...

25 Jahre Campingseelsorge an der Krombachtalsperre

Seit 25 Jahren gibt es auf dem Campingplatz in Rehe an der Krombachtalsperre das Kirchenzelt. Insbesondere ...

Ernährungsberatung in der Bäckerei

Erfolgreiche Weiterbildung führt zum Erfolg. Ute Schneider von der Bäckerei Schneider bestand die Prüfungen ...

Werbung