Werbung

Pressemitteilung vom 10.07.2026    

Harald Orthey stimmt im Bundestag gegen ein generelles Tempolimit

Der Bundestag hat den Gesetzentwurf der Grünen für ein generelles Tempolimit von 130 km/h abgelehnt. Harald Orthey, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Montabaur, sprach sich in der Debatte gegen das Tempolimit aus und betonte die Bedeutung von Innovationen im Verkehr.

Harald Orthey am Rednerpult des Deutschen Bundestags. (Quelle: Büro MdB Orthey)

Berlin. Der Deutsche Bundestag hat am den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen in namentlicher Abstimmung abgelehnt. Harald Orthey, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Montabaur, vertrat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Plenardebatte und stimmte gegen den Entwurf.

"Ein Tempolimit klingt auf den ersten Blick nach einer einfachen Lösung. Entscheidend ist aber, welche Maßnahmen Klima, Verkehrssicherheit und bezahlbare Mobilität tatsächlich voranbringen", erklärte Orthey.

Fördern statt verbieten
Orthey setzt beim Klimaschutz auf moderne Technologien anstatt auf pauschale Geschwindigkeitsbegrenzungen. Im ersten Halbjahr 2026 wären in Deutschland rund 368.000 reine Elektroautos neu zugelassen worden – doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum 2024. Nach Ortheys Auffassung habe dazu auch die von der neuen Bundesregierung eingeführte Elektroprämie beigetragen. "Mit jedem zusätzlichen Elektroauto sinken die CO₂-Emissionen. Die Fahrzeuge, die allein in diesem Jahr neu zugelassen werden, sparen nach aktuellen Berechnungen sogar mehr CO₂ ein als ein generelles Tempolimit. Wer den Klimaschutz im Verkehr wirksam voranbringen will, sollte deshalb Innovationen fördern und nicht auf pauschale Verbote setzen", so Orthey bei seiner Rede im Bundestag.



Sicherheit und intelligente Verkehrssysteme
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede war die Verkehrssicherheit. Sicherheitsgurte, Airbags und moderne Fahrerassistenzsysteme hätten laut Orthey die Zahl schwerer Unfälle in den vergangenen Jahrzehnten deutlich reduziert. Künftig werde insbesondere die Weiterentwicklung intelligenter Assistenzsysteme einen wichtigen Beitrag leisten, um Menschenleben zu schützen. "Unser Ziel ist klar: weniger Unfälle und mehr Sicherheit auf unseren Straßen. Dieses Ziel erreichen wir nicht mit einem generellen Tempolimit, sondern durch moderne Fahrzeugtechnik, verantwortungsbewusstes Verhalten und intelligente Verkehrssysteme", sagte Orthey.

Für den Wahlkreisabgeordneten steht fest: "Wir setzen auf Innovation statt Verbote, auf Vernunft statt Symbolpolitik und auf Lösungen, die Klima, Sicherheit und bezahlbare Mobilität gleichermaßen voranbringen." (PM/Red)


Mehr dazu:   Auto & Verkehr   Politik & Wahlen  
Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Politik


Neue Auszubildende starten bei der Kreisverwaltung Westerwaldkreis

Vier junge Menschen haben ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises begonnen. Sie ...

Landtagsabgeordnete besuchen Vorzeigemodell der Notfallversorgung in Montabaur

Am 18. August 2026 besuchte eine Delegation des rheinland-pfälzischen Landtags die Integrierte Leitstelle ...

Gewaltandrohung gegen Landratskandidatin Line Bratenstein führte zu polizeilichen Schutzmaßnahmen

Kurz vor der Landratswahl im Westerwaldkreis sah sich die Kandidatin der Linken, Line Bratenstein, mit ...

SPD-Ortsverein Montabaur Land startet neues Unternehmensbesuchsformat

Der SPD-Ortsverein Montabaur Land initiiert eine neue Veranstaltungsreihe, um die regionale Wirtschaft ...

Erste Wäller Seniorenkonferenz in Siershahn beleuchtet Zukunft der Seniorenpolitik

Der demografische Wandel stellt den Westerwaldkreis vor neue Herausforderungen. Um diesem zu begegnen, ...

Förderung für Ganztagsschule in Dernbach: 50.000 Euro für bessere Ausstattung

Die Pfarrer-Giesendorf-Grundschule in Dernbach erhält finanzielle Unterstützung vom Land Rheinland-Pfalz. ...

Weitere Artikel


Rheinland-Pfalz winkt Gesundheits-Sparpaket des Bundes durch und erntet heftige Kritik

In Rheinland-Pfalz regt sich massiver Widerstand gegen das kürzlich verabschiedete Gesundheits-Sparpaket ...

Räucherschmelzkäse-Rückruf: Warnung wegen Kunststoffteilchen

Ein Rückruf von Räucherschmelzkäse betrifft auch Rheinland-Pfalz. Die Thüringer Firma Sales & Service ...

Johannes Eidt tritt als unabhängiger Kandidat für den Westerwaldkreis an

Am 16. August 2026 steht im Westerwaldkreis die Landratswahl an. Johannes Eidt, unterstützt von der Partei ...

Solaranlagen beim Immobilienverkauf: Was Eigentümer beachten müssen

Der Verkauf eines Hauses mit Solaranlage birgt einige rechtliche Herausforderungen. Nicht alles ist so ...

Zwei Männer wegen Menschenhandelsverdachts in Rheinland-Pfalz festgenommen

In einer groß angelegten Aktion gegen Menschenhandel wurden zwei Männer festgenommen, die im Verdacht ...

Fortbildung im Handwerk - mit einem Stipendium zum Karriereziel

Junge Fachkräfte im Handwerk erhalten durch spezielle Förderprogramme die Chance auf eine finanzielle ...

Werbung