Pressemitteilung vom 07.07.2026 
Klärschlammvererdungsbeet in Limbach: Räumung kurz vor Abschluss
Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg stehen kurz vor dem Abschluss eines Projekts an der Kläranlage Limbach. Die Räumung des Klärschlammvererdungsbeetes, das seit Jahren zur natürlichen Trocknung von Klärschlamm genutzt wird, nähert sich dem Ende.
Limbach. Anfang Juni 2026 haben die Arbeiten zur Räumung des Klärschlammvererdungsbeetes bei der Kläranlage Limbach begonnen und verlaufen planmäßig. Ziel ist es, das Baufeld für den geplanten Neubau der Kläranlage zu schaffen. Doch was genau bedeutet Klärschlamm, und warum wurde er in einem Vererdungsbeet gelagert?
Bei der Abwasserreinigung entstehen neben gereinigtem Wasser auch feste Rückstände, die als Klärschlamm bezeichnet werden. Dieser Schlamm hat zunächst einen hohen Wasseranteil und muss entwässert werden, bevor er weiter verwertet oder entsorgt werden kann. In Limbach wurde hierfür ein Klärschlammvererdungsbeet verwendet - eine Anlage, in der der Schlamm auf natürliche Weise trocknet.
Der entwässerte Klärschlamm wurde dort in mehreren Schichten aufgebracht. Durch Sonneneinstrahlung, Wind, Niederschlag und biologische Prozesse reduzierte sich der Wassergehalt kontinuierlich, bis eine feste, erdähnliche Masse entstand - die sogenannte Klärschlammerde. Dieses Verfahren ist besonders ressourcenschonend und energiearm.
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Für den Neubau der Kläranlage wird das Gelände des Vererdungsbeetes benötigt. Daher wird die Klärschlammerde vollständig entfernt und in zwei spezialisierten Verbrennungsanlagen thermisch verwertet. Die Arbeiten verlaufen im vorgesehenen Zeitrahmen von viereinhalb Wochen, wobei rund 3.000 Tonnen Klärschlammerde aus dem Beet entfernt werden. Auch die darunterliegenden Sand- und Kiesschichten werden abgetragen und fachgerecht entsorgt.
Mit der Durchführung der Arbeiten wurde die The Pauly Group aus Neu-Eichenberg beauftragt. Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg danken allen Beteiligten für die professionelle und termingerechte Umsetzung. (PM/Red)
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